Mit zarten Melodien dem Stress entfliehen

Von: kath
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Der Männergesangsverein 1968 Kempen e.V. lud zur kirchenmusikalischen Andacht in die Pfarrkirche St. Nikolaus Kempen und schenkte den Besuchern eine besinnliche Unterbrechung des Alltagsstresses. Foto: Katharina Hensel

Heinsberg-Kempen. Zum elften Mal veranstaltete der MGV Kempen eine kirchenmusikalische Andacht in der Pfarrkirche St. Nikolaus Kempen, um dem Alltagsstress entfliehen zu können. „Wir möchten in dieser Stunde nicht nur Gott ehren, sondern allen eine Atmosphäre der inneren Ruhe, Besinnung und Hoffnung vermitteln“, erklärte der MGV-Vorsitzende Werner Geiser bei der Begrüßung.

Ganz im Zeichen der Hoffnung und dem Gedanken, dass Zusammen in der Welt etwas geschehen und verändert werden kann, standen einige Momente. In dieser besinnlichen Stunde mitten in der hektischen Weihnachtszeit erwartete die vielen Zuhörer ein abwechslungsreiches Programm aus Chor- und Sologesang, aus Meditationstexten und Meditationsmusik.

Nachdem die Unterbrechung von Stress und Alltag im letzten Jahr wegen eines Dirigentenwechsels nicht veranstaltet werden konnte, war die Kirche in diesem Jahr voll besetzt.

Zu Beginn sang der Chor mit der Gemeinde „Wir sagen euch an, den lieben Advent“. Dabei wurde Kerze für Kerze des Adventskranzes angezündet. Nach den zwei bewegenden Stücken des MGV, „Dona pacem, Domine“ von Manfred Bühler und „Tröstet mein Volk“ von Palmer, sang die Solistin Kathrin Buscher das erste Mal mit dem Überraschungsgast, dem Tenor Ralf Pütz. Gemeinsam präsentierten sie von John Rutter „Angel’s Carol“.

Feierlich ging es weiter mit „O komm, o komm Emmanuel“ von Chor und Gemeinde. Diakon Peter Derichs regte zum Nachdenken an. In seinem ersten Meditationstext „Türe öffnen“ wurde die Message klar: „Wir können eine Türe zu einer besseren Welt öffnen – für mehr Menschen“.

Der Oboist Holger Geiser wurde am Klavier von Olaf Staecker begleitet. Klangvoll musizierten sie „Solo in f-moll“ von Gaetano Donizetti.

„Vater unser“ von Hanne Haller und „Bitte für uns Maria“ von Robert Pappert sang der MGV mit viel Gefühl. Den Sologesang von Tenor Hans Stamm begleitete Severine Joordens, die Leiterin des MGV, am Klavier. Mit „Ave Maria“ von Bach/Gounod verzauberte Hans Stamm die Zuhörer.

„O Heiland, reiß die Himmel auf“ wurde vor dem nächsten Meditationstext gemeinsam gesungen. „Weihnachten – Menschen gehen über unsichtbare Grenzen“ las Diakon Peter Derichs. Damit brachte er die Zuhörer zum Nachdenken. Holger Geiser spielte mit seiner Oboe beeindruckend von Edward Elgar „Salut d’Amour op.12“.

Momente der Besinnung brachten auch die nächsten beiden Stücke „Frieden, Quell des Lebens“ von Robert Pappert und „Mariä Wiegenlied“ von Max Reger.

Sopranistin Kathrin Buscher und Tenor Ralf Pütz überzeugten mit „Ich harrete des Herrn“ von Mendelssohn. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ war das letzte Gemeindelied, bevor Diakon Peter Derichs den Segen sprach. Zum Abschluss sang der MGV Kempen „Tochter Zion, freue dich!“ von Händel.

Mit „Wir wünschen Euch frohe Weihnacht“, der Klassiker auf Deutsch, verabschiedete sich der MGV Kempen mit liebevollen Wünschen und viel Dank an Mitwirkende.

Besonderer Dank galt der Dirigentin Severine Joordens und dem Pianisten Olaf Rademacher, der den Chor am Klavier begleitete.

Eine besinnliche Stunde zum Nachdenken und Vorfreude hegen auf die Weihnachtstage konnten die Zuhörer der kirchen- musikalische Andacht des MGV Kempen genießen.

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