Wegberg - Mit großem Vergnügen zurückgeblickt: 1050-Jahr-Feier der Stadt Wegberg

Mit großem Vergnügen zurückgeblickt: 1050-Jahr-Feier der Stadt Wegberg

Von: Monika Baltes
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Gänsehautmomente beim Festakt: der Zapfenstreich auf dem Rathausplatz. Foto: Monika Baltes
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Stolz darauf, Wegberger Bürgermeister zu sein: Michael Stock beim offiziellen Festakt. Foto: Monika Baltes

Wegberg. Ein prächtiger Festzug hatte sich nach dem ökumenischen Gottdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Wegberg auf den Weg zum Rathausvorplatz gemacht. Die Bruderschaften des Stadtgebietes mit ihren Königshäusern, übrigens alle in blau-weißen Roben, den Stadtfarben von Wegberg, hatten sich vor zahlreichen Gästen versammelt, um mit dem großen Zapfenstreich die offiziellen Feierlichkeiten zur 1050-Jahr-Feier der Stadt Wegberg einzuläuten.

Der Musikverein Klinkum und der Spielmannszug Arsbeck-Büch zauberten mit der Zeremonie hochkarätige Feststimmung auf den Platz, ein Gänsehautgefühl, gegen das es kaum eine Gegenwehr gab.

Den anschließenden Festakt auf der Bühne am Brunnen der Fußgängerzone eröffnete Bürgermeister Michael Stock. Er erinnerte an das Kaiserdiplom aus dem Jahre 966, in dem Wegberg zum ersten Mal Erwähnung findet, an kriegerische Auseinandersetzungen um Besitztümer, Macht und Einfluss im Lauf der Jahrhunderte. Wegberg sei die „heute friedlichste Kommune im Kreis“, lediglich kleinere Wortgefechte und hitzige Diskussionen gehörten zum politischen Alltag. Stolz sei er, Bürgermeister dieser Stadt sein. Zwar gelte es, an „Dingen, die vielleicht noch nicht so hundertprozentig im Lot“ sind, weiter zu arbeiten. „Aber so war es schon immer!“, resümierte er.

Karl Küppers, unermüdlicher Arbeiter für die 1050-Jahr-Feier der Stadt Wegberg, richtete das Grußwort der Vereinigten Vorstände Wegberg aus, die in diesem Jahr 50 Jahre alt werden. In Mundart und auf seine gewohnt humorvolle Art berichtete Karl Bertrams vom Historischen Verein von „allerlei Knatsch“ um die Unterschiede beim Totenwagen, der in den 30er Jahren zum Zusammenschluss von Wegberg und Beeck führte. Für die Werbegemeinschaft lud Ulrich Kirch zum verkaufsoffenen Sonntag ein, und musikalisch eingerahmt wurde der Festakt von Liedbeiträgen des MGV Liederkranz Wegberg – MGV Rather Dorfspatzen.

Unter das Publikum hatten sich neben den Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers und Norbert Spinrath, den Landtagsabgeordneten Dr. Gerd Hachen und Landrat Stephan Pusch zahlreiche Personen gemischt, die die Geschicke der Stadt in den vergangenen Jahrzehnten geprägt haben: die ehemaligen Bürgermeister Prof. Mathias Seckler und Reinhold Pillich, der ehemalige Stadtdirektor Horst Soemers, Ehrenbürgermeisterin Hedwig Klein und Helene Jakobs, die Ehefrau des verstorbenen Ehrenbürgermeisters Fritz Jakobs, nahmen am Festakt teil.

Lebhafter Publikumsverkehr herrschte auf dem Krammarkt in der Fußgängerzone, Wegberger Vereine stellten sich auf der Bühne vor, Zauberer Brik spielte mit Illusionen, Swing mit Mr. T. brachte Schwung in den Nachmittag.

Mit durchweg ausgelassener Stimmung setzten „De Klötschköpp“ aus Klinkum den Schlusspunkt unter die Feierlichkeiten, die bereits am Freitagabend mit einem umjubelten Konzert von „Remode“ (Depeche Mode Tributeband) auf dem Rathausplatz begonnen hatten.

Am Samstagabend hatte sich das Wegberger Publikum und begeistert der temporeichen Show von „Ganz & Gar“ ergeben.

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