Erkelenz-Schwanenberg - Mit dem Kunstrasen wird es vorerst nichts in Schwanenberg

Mit dem Kunstrasen wird es vorerst nichts in Schwanenberg

Von: Norbert F. Schuldei
Letzte Aktualisierung:
6375553.jpg
Seit zehn Tagen ruhen die Arbeiten am neuen Kunstrasenplatz des SV Schwanenberg. Fotos (2): N. Schuldei Foto: Schuldei

Erkelenz-Schwanenberg. Das wird mit Sicherheit nix: Die ursprünglich für das Wochenende geplante, dann auf den 26. Oktober verschobene Einweihung des Kunstrasenplatzes können sich die Schwanenberger abschminken.

Das Areal neben dem Rasenplatz im idyllischen Ort vor den Toren von Erkelenz ähnelt derzeit eher einem Abenteuerspielplatz als einer Stätte, auf dem man gepflegt dem Ball nachlaufen kann. Der Platz In der Schlei ist eine Baustelle.

„Ja, wir haben Probleme mit dem Zeitplan. Aber das ist so schlimm auch nicht“, sagt Torsten Mager, Geschäftsführer des Spielvereins Schwarz Weiß Schwanenberg. Natürlich sei man sehr eingeschränkt, wenn am Wochenende Heimspiele sind und sich die Mannschaften vom Jugendbereich bis zu den Herren um die einzig vorhandene Spielfläche, also den Rasenplatz, knubbeln. Bis in den Sommer hinein hatte man da, wo jetzt eigentlich der Kunstrasenplatz fertig sein sollte, noch einen Aschenplatz zur Verfügung. „Wir müssen eben gucken, dass wir mit dem Rasenplatz auskommen, wir haben ja noch nichts anderes“, sagt Mager.

Der Erkelenzer Stadtrat hatte der Anlage eines Kunstrasenplatzes im Frühjahr nicht zuletzt deshalb zugestimmt, weil einerseits der Aschenplatz in desolatem Zustand war; eine Sanierung hätte fast eine Viertelmillion Euro gekostet. Und weil andererseits der Verein SV Schwanenberg bereit erklärt hatte, sich an den Entstehungs- und Unterhaltungskosten für den Kunstrasenplatz zu beteiligen.

„Wir suchen gemeinsam mit dem Verein und der ausführenden Baufirma nach Lösungen, damit möglichst schnell weitergebaut werden kann,“ sagt Dr. Heiner Gotzen, 1. Beigeordneter der Stadt Erkelenz. Am Montag habe man sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Situation gemacht. Gotzen spricht von einer „wetterbedingten Verzögerung“, da es „Anfang September oft und heftig geregnet“ habe; er betont, dass man „gemeinsam nach Lösungen sucht“; er unterstreicht, dass er die Zahlen, die im Zusammenhang mit den zusätzlich nötigen Bodenarbeiten „rumgeistern“ (40.000 Euro Mehrkosten), „nicht bestätigen kann“; und er bilanziert, dass „die Stadt bei dem aufgetretenen Problem außen vor“ stehe.

„Ja, da hat Dr. Gotzen zu hundert Prozent recht“, sagt Ralf Braun. Er ist beim SV Schwanenberg Projektleiter für den Kunstrasenplatz. „Auftraggeber für die Anlegung des neuen Fußballplatzes ist der SV Schwanenberg.“ Seit zehn Tagen schon tut sich absolut nichts mehr auf dem Platz. „Das darf so nicht weitergehen“, sagt Braun. Aber er ist „zuversichtlich“, dass sich die momentanen Schwierigkeiten („Der Untergrund ist nicht standfest genug“) beheben lassen. Bei der Frage, ob der Platz noch vor der Winterpause fertiggestellt werde, muss Ralf Braun lachen: „Ich hoffe es stark.“ Die Hoffnung, man kennt das ja, stirbt zuletzt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert