Mit dem E-Auto zu den versteckten Sehenswürdigkeiten

Von: ger
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Elektrisch durch die Region: Die Heinsberger E-Mobilitätsinitiative veranstaltet die sechste E-Rallye, die zu bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten führt. Foto: Daniel Gerhards

Heinsberg. Bald rollen sie wieder durch die Region: Die Teilnehmer der Heinsberger E-Rallye. Was klein begann, hat sich mittlerweile zu einer Ausfahrt mit mehr als 50 Elektroautos aus ganz Deutschland, den Niederlanden und Belgien gemausert. Die sechste Auflage der Rallye der Heinsberger E-Mobilitätsinitiative findet – wieder im Rahmen des Heinsberger Industriefestes – am Sonntag, 12. März, statt.

Die Teilnehmer entdecken dabei auf zwei Strecken schöne Flecken des Kreises Heinsberg und des niederländischen Limburgs. Die Kurzstrecke ist rund 55 Kilometer lang, die längere Route erstreckt sich über 75 Kilometer. „Man beschäftigt sich mit der Region. Das macht den Reiz aus“, sagt Schirmherr Bürgermeister Wolfgang Dieder, der bislang bei allen Auflagen mit einem Elektroauto an den Start gegangen ist.

Weil die Teilnehmer an mehreren Plätzen unterschiedliche Quizfragen beantworten müssen, lernen sie Dinge über die Stadt und die Region, die sonst im Verborgenen bleiben. „Das geht in die Tiefe. Man erfährt Einzelheiten, die man vorher noch nicht kannte“, sagt Dieder. Die Routen führen nach Angaben der Initiative jeweils vorbei an „bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten“.

Ziel der E-Rallye ist auch, die Akzeptanz für Elektromobilität zu steigern. „Wir wollen zeigen, wie alltagstauglich E-Autos mittlerweile sind“, heißt es von der E-Mobilitätsinitiative. Dass das gerade für die Stadt Heinsberg gelte, stellte Bürgermeister Dieder heraus: Es gebe neun öffentliche Ladesäulen, an denen die E-Mobilisten kostenlos auftanken könnten.

„Damit sind wir Vorreiter in der Region. So kann man den Leuten nahebringen, dass sich E-Mobilität auch finanziell lohnen kann“, sagte er. Alliander-Geschäftsführer Eduard Sudheimer sagte, dass das Unternehmen plane, die Ladeinfrastruktur weiter auszubauen.

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