Heinsberg-Oberbruch - Missio-Truck: Ausstellung beeindruckt auch den Bischof

Missio-Truck: Ausstellung beeindruckt auch den Bischof

Von: Anna Petra Thomas
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Gemeinsam mit Schülern des Oberbrucher Schulzentrums besuchte Bischof Helmut Dieser den Missio-Truck. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Oberbruch. „Interessant, beeindruckend.“ In diesen beiden Worten fasste Aachens Bischof Helmut Dieser seine Eindrücke zusammen, nachdem er gemeinsam mit Schülern den Missio-Truck zum Thema Flucht besucht hatte, der für eine Woche auf dem Schulhof im Oberbrucher Schulzentrum Station machte.

Millionen Menschen würden weltweit vor Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg, Trockenheit, Katastrophen, Perspektivlosigkeit und Hunger fliehen, hatte Anke Reermann von Missio vor dem Besuch im Truck erklärt. Dennoch sei das Schicksal der Mehrheit von Flüchtlingen weit entfernt vom Alltag der meisten Jugendlichen in Deutschland. Durch einen Besuch im Truck würden sie dank einer multimedialen Ausstellung für die Ausnahmesituation Flucht sensibilisiert, so Reermann.

In der Ausstellung werden beispielhaft Handlungsmöglichkeiten kirchlicher Partner in den betroffenen Regionen dargestellt: Soforthilfe, Empowerment, Traumaarbeit und Eingliederung in die Gesellschaft. Dabei steht die Lebensleistung von Flüchtlingen, auch in widrigen Lebensumständen Würde zu bewahren, zu lernen und die eigene Entwicklung in die Hand zu nehmen, im Mittelpunkt. Weiterhin wird die Situation von Flüchtlingen in Deutschland thematisiert sowie Handlungsmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher.

Wie der Bischof hatten im Laufe der Woche mehr 300 Schüler der Klassen acht bis zehn die Ausstellung besucht. „Krass, mehr kann ich nicht sagen“, hatte Christian Häntsch, stellvertretender Leiter der Hauptschule, bei der Begrüßung des Bischofs einen Schüler zitiert, der die Ausstellung bereits besucht hatte.

Propst und Bürgermeister

Begleitet wurde der Bischof in Oberbruch von Propst Markus Bruns und Bürgermeister Wolfgang Dieder sowie den Schulleitern der beiden weiteren Schulen im Zentrum, Peter Ruske für die Gesamtschule und Paul Krahe für die Realschule.

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