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Merbecker Sternsinger zu Gast im Kanzleramt

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Die Sternsinger Niklas Krämer, Paulina Küppers, Jan Eickels und Eva Blajer sowie Begleiterin Anne von Contzen aus der Merbecker Gemeinde St. Maternus vertraten das Bistum Aachen beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: Ralf Adloff

Kreis Heinsberg / Berlin. Deutlicher kann das Engagement der Sternsinger wohl kaum gewürdigt werden: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag trotz ihrer Verletzung nach dem Skiunfall beim Langlauf auf Krücken insgesamt 108 kleine und große Könige aus allen 27 deutschen Diözesen beim traditionellen Empfang im Bundeskanzleramt in Berlin willkommen geheißen.

„Ihr bringt Segen und Ihr seid ein Segen für die Welt“, machte die Bundeskanzlerin deutlich. Und die Sternsinger hatten diesmal nicht nur ihren Segensspruch dabei, sondern auch zahlreiche Genesungswünsche für die Gastgeberin, die sie stellvertretend für die zahlreichen Mädchen und Jungen übermittelten, die in diesen Tagen überall in Deutschland in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige zu den Menschen unterwegs sind.

Mit von der Partie war auch eine Gruppe aus dem Kreis Heinsberg: Die Sternsinger Niklas Krämer, Paulina Küppers, Jan Eickels und Eva Blajer sowie Begleiterin Anne von Contzen aus der Merbecker Gemeinde St. Maternus in der Wegberger Pfarrei St. Martin vertraten das Bistum Aachen. Sie hatten beim Sternsinger-Wettbewerb mitgemacht, beim Preisrätsel die richtige Lösung gefunden und schließlich Losglück gehabt.

„Ihr Sternsinger lasst Euren Blick in die Welt hinaus schweifen und Ihr wollt, und das eint uns, dass es vielen Menschen besser geht, denen es heute an Elementarem, an ganz wichtigen Dingen fehlt. Dafür zu arbeiten ist jede Anstrengung wert“, machte die Kanzlerin in Richtung der engagierten Kinder und Jugendlichen deutlich. Mit ihrer Spende für die Sternsinger unterstützt die Kanzlerin die Versorgung von syrischen Flüchtlingskindern im Libanon, diese Flüchtlinge wolle sie „von Herzen gerne unterstützen“.

Kanzleramtsminister Peter Altmaier fungierte bei weiten Teilen des Programms als Gastgeber und stellte sich auch mit den Mer­becker Sternsingern zum Gruppenfoto auf. Gleich zur Begrüßung der Sternsinger hatte Altmaier erzählt, dass er in Kindertagen im Saarland selbst „viele, viele Jahre“ lang als Sternsinger aktiv gewesen sei. „Ich möchte Euch danken, dass Ihr bereit seid, diese Aufgabe zu übernehmen. Es ist so wichtig, dass Ihr mit Eurem Engagement ein Zeichen setzt“, lobte der Minister „seine Nachfolger“.

Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, bedankte sich herzlich, dass die Kanzlerin die Sternsinger trotz ihres Skiunfalls persönlich begrüßte. „Sternsinger aus 27 Diözesen bringen Ihnen heute die Neujahrsgrüße ins Haus, und wir verbinden das mit einem ganz herzlichen Genesungswunsch. Den Segen können Sie in diesem Jahr besonders gut gebrauchen, und wir freuen uns, dass Sie sich Zeit nehmen für die Sternsinger. Wir wissen das sehr zu schätzen und wissen, dass das auch ein großes Zeichen der Anerkennung für die Sternsinger ist“, so Prälat Krämer. Prälat Krämer hatte die Sternsinger gemeinsam mit Pfarrer Simon Rapp, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), ins Bundeskanzleramt begleitet. Seit 1984 bringen Sternsinger jedes Jahr ihren Segen ins Kanzleramt.

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