Mehr Platz für zwei Kindertagesstätten

Von: ger
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Viel zu viel Verkehr vor der Kita in der Buschheide: „Das ist ein unhaltbarer Zustand“, sagt Jochen Lintzen (SPD). Foto: Daniel Gerhards

Heinsberg. Die Kindertagesstätten in der Buschheide und in Waldenrath sollen erweitert werden. Das beschlossen der Bau- und Energieausschuss und der Stadtrat in ihren jüngsten Sitzungen. Beide Einrichtungen benötigen mehr Platz, um weitere Kinder aufnehmen zu können.

424.500 Euro

In der Kita in der Buschheide soll eine Notgruppe in eine reguläre Gruppe umgewandelt werden und eine zusätzliche neue Gruppe eingerichtet werden, damit der Kindergarten dann mit fünf Gruppen geführt werden kann. Dazu soll ein zweigeschossiger, 208 Quadratmeter großer Anbau errichtet werden. Der Anbau soll 424.500 Euro kosten, wovon 90 Prozent durch Zuschüsse abgedeckt werden. Die restlichen zehn Prozent will die Stadt durch Einsparungen bei der Feuerwehr finanzieren.

Kritik an diesem Plan kam von der SPD. Jochen Lintzen kritisierte, dass die Verkehrssituation vor der Kita, die am Ende einer schmalen Sackgasse liegt, miserabel sei. Wenn die Eltern ihre Kinder morgens mit dem Auto brächten, gehe zeitweilig nichts mehr vor oder zurück.

„Wir müssen erst die Verkehrssituation regeln, bevor wir über eine Erweiterung der Kita nachdenken“, sagte er. Lintzen forderte auch, eine Stellungnahme der Feuerwehr einzuholen. Denn sollte es einmal zu einem Notfall kommen, kämen die Rettungskräfte nicht an den Autos der Eltern vorbei. „Da muss sich etwas tun. Das ist ein unhaltbarer Zustand“, sagte Lintzen.

Da die CDU-Mehrheit darauf bestand, die Erweiterung trotzdem zu beschließen, einigte man sich darauf, die offenen Fragen in Sachen Verkehr im Nachgang anzupacken.

Einsparungen bei der Feuerwehr

In der Kita Waldenrath soll eine vorübergehend eingerichtete Notgruppe in eine Regelgruppe umgewandelt werden. Dafür soll ein 100 Quadratmeter großer Anbau entstehen, in dem zum Beispiel eine Küche und ein Ruheraum untergebracht werden sollen. Der Anbau soll 245.000 Euro kosten. Auch für den Bau in Waldenrath rechnet die Stadt mit einer 90-Prozent-Förderung. Den Rest möchte sie wiederum durch Einsparungen bei der Feuerwehr aufbringen.

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