Mehr als 70 Schausteller bei der Burgkirmes in Erkelenz

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
15318615.jpg
Rasante Fahrgeschäfte: An der Burg ging es bei der Herbstkirmes rund und hoch her. Foto: Helmut Wichlatz
15318608.jpg
Brauchtum im Herzen der Stadt: Schützen von „Unserer Lieben Frau“ beim Festumzug. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. Mit dem Wetter konnten die Schausteller der Herbstkirmes besonders am Eröffnungstag diesmal nicht wirklich zufrieden sein. Vielleicht lag es daran, dass die Herbstkirmes die mittlerweile 13. Kirmes war, die Bürgermeister Peter Jansen eröffnete. Zumindest fiel die traditionelle Eröffnung mit Rundgang und Blasmusik am Freitag ziemlich ins Wasser.

Pudelnass zogen sich die Teilnehmer in die Burg zurück. Dort konnte im Kaminsaal gemütlich gefeiert werden. Gerd Lynen von Berg, der dem Schaustellerverband vorsteht, zeigte sich optimistisch, dass das Wetter die Kirmesbesucher nicht abschrecken würde. Dem durchwachsenen Wetter entsprechend waren die Fahrgeschäfte auf dem Kirmesplatz trotz Happy Hour zumeist nur sehr dürftig besetzt. Und das ist bei einer Kirmes in dieser Größenordnung nicht alltäglich.

Normalerweise ist die Herbstkirmes ebenso wie der Lambertusmarkt im Frühsommer ein Publikumsmagnet für die gesamte Region. Die Schausteller spendieren zum Kirmesauftakt traditionell ein Feuerwerk. Und so war auch an dem verregneten Freitag der bewölkte Himmel zumindest in den unteren Schichten voller glitzernder Sterne, Blumen und anderen fantastischen Gebilden.

Danach hatte Petrus dann ein Einsehen und bescherte den über 70 Schaustellern einen mehr oder minder regenfreien Verlauf – und damit verbunden auch eine wachsende Zahl an Kirmesbesuchern. So konnte auch der Start des Luftballonwettbewerbs, zu dem die Schausteller und die Stadt die Kinder einladen, trocken über die Bühne gehen.

Parade auf dem Markt

Glück hatten auch die Schützen von „Unserer Lieben Frau“ mit ihrem Patronatsfest. Sie hatten eigens den Umzug vom Sonntagmorgen auf den Samstagnachmittag verlegt, um nicht nach der Kranzniederlegung an St. Lambertus durch leere Straßen ziehen zu müssen. Am Samstag dann konnten sie bei Sonnenschein nach der Messe und Kranzniederlegung zu Ehren der Opfer der Weltkriege aufbrechen und mit König Josef Franßen und seiner Frau Margret, Prinz Jannik Schnallke und Schülerprinzessin Angelique Helpen-stein, Pfarrer Werner Rombach und den anderen Gästen durch die Stadt ziehen.

Begleitet wurden sie vom Städtischen Musikverein. Mit von der Partie waren auch die befreundeten Bruderschaften aus Gerderath, Golkrath, Matzerath und Hetzerath. Die Parade fand auf dem Markt am Alten Rathaus statt. Nach dem Umzug und der Parade ging es weiter ins Pfarrzentrum, wo unter anderem auch Ehrungen auf dem Programm standen.

Im kommenden Jahr muss Petrus dann aber mitspielen, wenn die Schützen ihr 600-jähriges Bestehen mit einem Bezirksschützenfest für die 15 Bruderschaften aus dem Erkelenzer Stadtgebiet feiern.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert