Maximilian-Kolbe-Gymnasium hat einen neuen Multimediaraum

Von: mb
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Hier wird jetzt an Hochleistungs-PCs gearbeitet: Der neue Medienraum des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums ist gut ausgestattet. Foto: Baltes

Wegberg. Der neue Medienraum am Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg (MKG) beeindruckt in erster Linie durch Technik. „Zwölf Hochleistungs-PCs für die Schüler, ein Lehrer-PC, den ich gerne den Boss-PC nenne“, begann Alexander Hergert, Musiklehrer am MKG, seine Aufzählung.

Außerdem machen eine Multimedia-Anlage, eine Internet-Anlage, Beamer und ein Klavier den Raum zum Tummelplatz für kreative Schüler. Und für die Fachlehrer in Musik und Kunst eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, da ganz andere Datenmengen als bisher verarbeitet werden können.

Zur ersten Präsentation des Raumes führten Schüler der sechsten Klasse mit viel Begeisterung die Musik von Antonio Vivaldis „Sturm“ und Fotos zum Thema mit Hilfe des Windows Movie-Makers zu einem überzeugenden Film zusammen. Sie benötigten dafür gerade einmal 30 Minuten.

Sehr viel länger hat die Realisierung des Medienraumes gedauert, denn wir „haben wirklich bei null“ angefangen“, erinnerte sich Alexander Hergert. Eine „Idee auf dem Gang“ seien die ersten Überlegungen gewesen, einen Raum für Musik und Kunst zu schaffen. Der ausgesuchte, wenig benutzte Raum 114 habe nicht einmal über eine solide Stromversorgung verfügt, geschweige denn über einen Internet-Zugang. Vieler Helfer habe es bedurft, um die Idee zu realisieren. Die Stadt Wegberg hat Strom und Netzwerk gelegt, der Förderverein Technik finanziert, und nicht zu vergessen die Klasse 8e, die versenkbare Computertische geschrubbt und auf Vordermann gebracht hat.

Als sinnvolle Investition wertete Uwe Offermanns, der Vorsitzende des Fördervereins am MKG, den finanziellen Beitrag des Fördervereins von etwa 10.000 Euro. „Ich denke, das Geld ist gut angelegt.“ Gemessen an dieser großen Summe bezeichnete Bürgermeister Michael Stock die Stadt Wegberg als „kleinen Partner“, der geholfen habe, die Kreativität am MKG zu professionalisieren.

Er kündigte an, das Förderprogramm „Gute Schule 2020“ unter anderem für eine Glasfaseranbindung der städtischen Schulen nutzen zu wollen. Für sein ausgeprägtes Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ist das MKG als Mint-EC-Schule bekannt. Gerd Pint, Fachbereichsleiter Bildung und Soziales der Stadt Wegberg, freute sich, dass auch die Kreativität einen so großen Stellenwert am Gymnasium einnehme. „Eine tolle Sache“, befand Bürgermeister Michael Stock, der selber Schüler am MKG gewesen ist.

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