Mathemusical: „Zacharias, der kleine Zahlenteufel“ besucht Schulen

Von: Anna Petra Thomas
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Ein Welt ohne Zahlen? So einfach geht das nicht. Auch die Kinder der Sonnenscheinschule haben ihren Spaß, wenn Hannah Kirsch als kleiner Zahlenteufel auftritt. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Ihre dunklen Haare hat Hannah Kirsch ganz wirr zu zwei Hörnern oben auf ihrem Kopf zusammengebunden, ihr Gesicht hat sie richtig rot geschminkt. Und das passt dann auch zur Rolle: Hannah ist ja auch „Zacharias, der kleine Zahlenteufel“.

Gespannt saßen die Erst- und Zweitklässler der Sonnenscheinschule auf Matten und Bänken in der Turnhalle vor der Szenerie mit einem großen Hexenkessel in der Mitte, in der dieser kleine Teufel wohl zu Hause sein muss. Auch er könne Zahlen gar nicht ausstehen, erzählte Zacharias den Kindern.

Seit Jahrhunderten überlegt er sich so manchen Streich, um den Menschen die Zahlen zu verübeln. Aber was er auch tut, die Zahlen bekommen immer mehr Gewicht in der Welt: beim Rechnen, als Mengenangaben, als Symbol oder zur Bestimmung der Uhrzeit.

Zacharias beschließt deshalb, das Übel an der Wurzel zu packen und in die Schulen zu gehen, um die Kinder als Zahlenteufel auszubilden. Er will das System sozusagen von unten verändern.

Davon erfährt auch der „Große G“ und schlägt ihm eine Wette vor. Zacharias soll beweisen, dass Zahlen überflüssig sind und drei Aufgaben bestehen, ohne Zahlen zu verwenden. Doch so einfach, wie Zacharias sich das vorgestellt hat, ist es nicht.

Das unterhaltsame Mathemusical der Nimmerland-Theaterproduktion aus Konstanz tourt seit sieben Jahren durch Grundschulen und Theater und wird von der bayerischen Schulkommission empfohlen.

Es wurde 2008 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Didaktik der Mathematik und Physik an der Leibniz Universität Hannover entwickelt.

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