Martinsmarkt hat wieder viel Abwechslung zu bieten

Von: hewi
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Großes Angebot, großer Zuspruch: der Martinsmarkt in Matzerath war wieder einen Besuch wert. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz-Matzerath. Der 13. Martinsmarkt rund um die St.-Josef-Kapelle mitten im Dorf lockte wieder viele Besucher an. Sie ließen sich verzaubern von der besonderen Atmosphäre des Marktes mitten im Dorf, wo man mit dem Glühweinbecher in der Hand quasi bei den Leuten im Vorgarten steht und es trotzdem allen Spaß macht.

Die mehr als 60 Stände boten eine reiche Auswahl an saisontauglichem Kunsthandwerk und weihnachtlicher Deko, aber auch Schmuck und Glasarbeiten oder Secondhand-Literatur.

Eröffnet wurde der Martinsmarkt zugunsten des ambulanten Kinderhospizdienstes von Landrat Stephan Pusch, der das Engagement der Dorfgemeinschaft lobte. Seit 2003 veranstalten die Matzerather den Martinsmarkt und übertreffen sich immer wieder.

In diesem Jahr spendeten die Frauen des Dorfes mehr als 100 Kuchen und Torten, die in der Cafeteria für den guten Zweck über die Theke gingen. Auf der Bühne präsentierte Moderator Markus Forg ein abwechslungsreiches Programm, an dem auch die Tanzschule La Vida Loca mit drei Tanzgruppen teilnahm.

Musikalisch sorgten die Mennekrather und die Bigband des Cusanus Gymnasiums für Stimmung. Aber auch die Kinder des Johanniter-Kindergartens, die während der Sanierungsarbeiten in ihrem Kindergarten am Karolingerring im Matzerather Jugendheim zu Gast waren, gaben sich auf der Bühne ein Stelldichein und präsentierten Martinslieder.

Derart besungen, ließ es sich St. Martin natürlich auch nicht nehmen, dem Markt zu seinen Ehren einen Besuch abzustatten und die Kinder mit Weckmännern zu beschenken. Einen Rekord gab es bei der Tombola zu vermelden: Alle 4550 Lose hatten einen Käufer gefunden.

Seit dem ersten Martinsmarkt im Jahre 2003 hat die Dorfgemeinschaft insgesamt 80.500 Euro an den Kinderhospizdienst spenden können. „Die Dorfgemeinschaft ist ein großer Unterstützer unserer Arbeit“, betonte Thomas Foossen, der als ehrenamtlicher Mitarbeiter des Hospizdienstes auf dem Markt mit einem Stand über die Arbeit seiner Organisation und das „Tabuthema Hospiz“ aufklärte.

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