Markus-Passion in St. Lambertus: Fassung von 1713

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Erkelenz. Die Markus-Passion von Reinhard Keiser in der Fassung von Johann Sebastian Bach wird am Karfreitag, 14. April, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Lambertus Erkelenz aufgeführt.

Der Sachse Keiser spielte im Wesentlichen in Hamburg, wo zu seiner Zeit die wichtigste deutschsprachige Musikbühne war. Er ist wohl der ertragsreichste Opernkomponist, den Deutschland hervorbrachte. Davon abgesehen umfasst Keisers Oeuvre zahlreiche andere Werke, darunter sehr viel Kirchenmusik. Sein hohes Ansehen spiegelt sich nicht zuletzt in der Wertschätzung, die ihm Johann Sebastian Bach entgegenbrachte, wider.

Es gibt wohl kaum ein anderes Werk eines Zeitgenossen, mit dem sich Bach nachweislich so häufig und intensiv beschäftigt hat. Dabei stellte er von dem Werk, wie damals üblich, eine eigene Version, bei der die jeweiligen Erfordernisse und Gegebenheiten der Besetzung berücksichtigt wurden. Keisers Markus-Passion wurde in dieser Hinsicht – formaler Aufbau und Dramaturgie – Vorbild für Bachs eigene Passionen.

Das Konzert wird die Fassung einer Aufführung am Hofe in Weimar um 1713 zeigen. Die Ausführenden sind: Susan Kuhlen, Dorothee Wohlgemuth (Sopran), Katharina Georg, Mechthild Georg (Alt), Patrick Brandt, Fabian Strotmann (Tenor), Manfred Bühl, Wolfgang Georg (Bass) und die Philharmonie Düsseldorf um Kantor Stefan Emanuel Knauer.

Karten sind für 10 Euro im Pfarramt Christkönig und in den Buchhandlungen Wild und Viehausen erhältlich.

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