Marienschule macht eine Woche lang Zirkus im Zelt

Von: Katharina Hensel
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Akrobatik, bei denen einigen Eltern wohl der Atem stockte. Die Schülerinnen und Schüler der Marienschule Dremmen zeigten mit dem Zirkus Lollipop das beeindruckende Ergebnis ihrer Projektwoche „Marienschule macht Zirkus“. Foto: Katharina Hensel

Heinsberg-Dremmen. Hoch am Trapez, ganz nah am Feuer, zum Schreien lustig, atemberaubend akrobatisch, sprungvoll am Trampolin – es war wohl keine Zirkusnummer dabei, die die Zuschauer nicht begeisterte. Die Marienschule Dremmen zeigte das Ergebnis ihrer Projektwoche „Marienschule macht Zirkus“.

Das Wichtige dabei: Nicht eine Nummer alleine war bemerkenswert, sondern die ganze Aufführung zusammen. Denn das Motto der aufregenden Woche lautete: „Wir sind ein Team!“

Und das Motto wurde auch umgesetzt. „Die Kinder haben Teamfähigkeit gelernt. Aber nicht nur das. Begeisterungsfähigkeit wurde erzeugt, Grenzerfahrungen erlebt und die Kinder haben eine Woche lang hoch motiviert auf das Ziel der Zirkusaufführung hingearbeitet“, erklärte die Rektorin Marlis Minkenberg.

Die erlebnisreiche Projektwoche begann schon mit dem Zeltaufbau am Sonntag vorher. Viele Eltern kamen zur Unterstützung und die Kinder konnten staunend zusehen, wie das hohe Zirkuszelt des Zirkus Lollipop in die Höhe wuchs. Zu Beginn der Woche konnten die Schülerinnen und Schüler erst einmal den Zirkus kennenlernen.

Der Zirkus stellte sich mit einigen Nummern vor, so dass die Kinder dann entscheiden konnten, in welcher Gruppe sie die Projektwoche verbringen wollten. Die verschiedenen Artistengruppen wurden altersgemischt aufgeteilt. „Das ist eine großartige Möglichkeit für die Kinder sich auch über die Klasse und den eigenen Jahrgang hinweg kennenzulernen“, sagt Minkenberg. Die folgenden drei Tage waren Trainingstage.

„Morgens haben wir noch Mathe und Deutsch unterrichtet. Danach begann das Training, beziehungsweise die Gruppe, die gerade nicht trainiert hat, hat projektmäßig zum Thema Zirkus und das Leben rund um den Zirkus gearbeitet.“ Am Freitag fand dann die Generalprobe ohne Lehrer statt. Denn auch für sie sollte es eine Überraschung werden, was die Kinder in den Tagen alles gelernt haben.

Doch nicht nur für die Lehrer blieb die Zirkusaufführung bis zum letzten Augenblick spannend, sagt die Schulleiterin. „Die Kinder hatten eine so genannte ‚Schweigepflicht‘. Sie sollten ihren Eltern nicht verraten, was sie in dieser Woche gelernt haben. So blieb es eine aufregende Woche für Kinder, Eltern und uns Lehrer.“

Minkenberg freute sich, dann beim Höhepunkt der Projektwoche, den beiden Aufführungen, unter den zahlreichen Gästen auch den Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers und den Schulrat Christoph Esser begrüßen zu können.

130 Kinder zeigten auf die beiden Aufführungen aufgeteilt, was sie alles gelernt haben. Tänzerinnen, Jongleure, Clowns, Akrobaten, Bodenturner, Feuerspucker, Trapezkünstler, Trampolinakrobaten – jedes Kind ging in seiner Artistenrolle auf und alle zusammen begeisterten sie das voll besetzte Zirkuszelt.

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