Manege frei für den Igelbaum-Zirkus

Von: mb
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Hereinspaziert: Die Arsbecker Grundschüler durften ihr Können als Clown, Seiltänzer oder Akrobat beweisen. Das Know-how kam vom Kölner Spielzirkus. Foto: Monika Baltes

Wegberg-Arsbeck. Oh ja, es duftete wirklich unglaublich verführerisch nach Gegrilltem und frischem Brot. Aber dass nirgendwo in Arsbeck ein freier Parkplatz zu finden war, konnte nicht am leckeren Essen allein gelegen haben. Die Katholische Grundschule Arsbeck, Schulverbund Arsbeck-Wildenrath, feierte unter dem Motto „Buntes Treiben auf dem Jahrmarkt“ ihr Schulfest und hatte unglaubliche Besucherströme dazu angelockt.

Schon am Vormittag war das neue Schullogo enthüllt worden. Denn auch im Logo sind die beiden Standorte nun vereint. Aus dem „a“ für Arsbeck schaut ein kleiner Igel neugierig in die Welt. Am Buchstaben entlang wächst ein Baum.

Der Igel als „Wappentier“ des Arsbecker Standortes und der Baum als Symbol des Wildenrather Standortes repräsentieren die Bemühungen der Schule, Natur zu erleben und zu schützen. „Zudem sehen wir den Baum als Symbol für Standfestigkeit – und der kleine Igel hat durchaus etwas mit unserer schulischen Friedenserziehung zu tun: Ich schütze mich, aber ich greife niemanden an“, erläuterte Schulleiterin Gisela Unland.

Und bei genauem Hinsehen ist in den Blättern des Baumes auch das „w“ für Wildenrath zu erkennen. Jetzt sei endlich auch im Logo das zusammengekommen, was seit mehr als drei Jahren im Alltag längst Wirklichkeit sei – ein gutes Miteinander. Zu Beginn des Schulfestes bekam jedes Kind sein eigenes blaues T-Shirt mit dem neuen Logo – als Zeichen der Verbundenheit. Die Jahrmarktstände – als Stände der einzelnen Klassen – luden zu vergnüglichen Spielen ein: Dosenwerfen und Eierlauf, Tauziehen und Verkleiden.

Das Highlight aber war unbestritten das riesige Zirkuszelt im inneren Schulhof. Fast 400 Besucher fanden hier Platz – und zu allen drei Zirkusvorstellungen war das Zelt rappelvoll. Denn mit dem Schulfest feierten die Kinder des Schulverbundes auch den Abschluss ihrer Zirkus-Projektwoche.

Und natürlich waren sie alle gekommen, die Eltern und Freunde, die Großeltern und Geschwister, die ihren kleinen Star als Artist in der Manege bejubeln wollten. Clowns, Seiltänzer und Akrobaten glänzten in der Manege des „Igelbaum-Zirkus“. Der „Kölner Spielzirkus“ hatte insgesamt 30 Helfer geschult (Eltern und Lehrer), die wiederum ihr Wissen an die Kinder weitergegeben und eine grandiose Vorstellung auf die Beine gestellt hatten.

Besonderheit am Rande: Mit einem Sponsorlauf haben die Kinder des Schulverbundes das Zirkuszelt praktisch selbst finanziert. „Mehr als 6000 Kilometer haben unsere 230 Kinder zurückgelegt: Für unser Zelt“, freute sich Gisela Unland. Ein kleiner Trödelmarkt mit Büchern, Kinderkleidung und Spielzeug lud zum Stöbern ein. Die Musik auf dem Schulhof steuerten die Spielmannszüge aus Arsbeck, Wildenrath und Büch bei. Ausnahmslos begeisterte Besucher freuten sich über das große, bunt-fröhliche Fest.

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