Wassenberg - Mandrossa ist neuer Löschgruppenführer

Mandrossa ist neuer Löschgruppenführer

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Führungswechsel bei der Löschgruppe Wassenberg: Stadtbrandinspektor Holger Röthling (l.) verabschiedet den ehemaligen Löschgruppenführer Konrad Willms (2.v.l.) und ernennt Thomas Mandrossa (2.v.r.) zu seinem Nachfolger. Stellvertreter ist nun Michael Rieken (r.).

Wassenberg. Zu seiner letzten Jahreshauptversammlung, die er als Löschgruppenführer leitete, konnte Konrad Willms fast alle aktiven Mitglieder, einen Großteil der Ehrenabteilung und viele Jugendfeuerwehrleute begrüßen. Die Wehrführung mit Stadtbrandinspektor Holger Röthling und seinem Stellvertreter Frank Vondahlen nahmen ebenfalls an der Versammlung teil.

Nach seiner Ankündigung auf der Jahreshauptversammlung 2016 zum Jahresanfang 2017 sein Amt als Löschgruppenführer niederzulegen, hatten die Löschgruppenmitglieder ein Jahr Zeit, sich über die Neubesetzung Gedanken zu machen. So konnte eine neue Löschgruppenführung im Vorfeld bereits abgestimmt werden und Holger Röthling ernannte an diesem Abend Brandoberinspektor Thomas Mandrossa zum Löschgruppenführer und Hauptbrandmeister Michael Rieken zu seinem Stellvertreter.

Die Mitglieder wählten dann einen neuen Vorstand. Diesem gehört neben Hauptbrandmeister Frank Sodermanns als Jugendfeuerwehrwart, Unterbrandmeister Marc Röthling als Kassierer, Brandmeister Max Georg Willms als Schriftführer und Unterbrandmeister Marc Niessen als Vertrauensmann der Mannschaft auch der ehemalige Löschgruppenführer Hauptbrandmeister Konrad Willms als Beisitzer an. Auf seine Erfahrung aus mehr als 30 Jahren Vorstandsarbeit wollten die Feuerwehrkameraden nicht verzichten.

Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Willi Berger und Josef Rademacher erhielten vom neuen Löschgruppenführer ein Geschenk – verbunden mit dem Dank für viele Jahre hervorragender Arbeit. Die sich anschließende Laudatio zum Abschied von Konrad „Konnes“ Willms, gehalten von Thomas Mandrossa, führte allen noch einmal das Wirken und Tun in fast 40 Jahren Feuerwehrmitgliedschaft vor Augen. Er sei allen ein Vorbild in Hilfsbereitschaft, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Fürsorge, Mut, Einsatz, Hingabe, Vertrauen und Kameradschaft, sagte Thomas Mandrossa.

Ein Mannschaftsfoto als Collage und eine Fotomotiv Uhr erhielt er als Abschiedsgeschenk der Mannschaft. Konrad Willms bedankte sich bei jedem persönlich mit einer herzlichen Umarmung, wünschte der neuen Führung alles Gute und freut sich auf weiter gute Zusammenarbeit.

Aus dem Geschäftsbericht geht hervor, das die Löschgruppe zum Jahreswechsel über 37 aktive Einsatzkräfte, unterstütz von drei Kräften der Tagesalarmstaffel, neun Jugendfeuerwehrleuten und vier Mitgliedern der Ehrenabteilung bestand. Für Ausbildung, Wartung und Instandhaltung wurden fast 4000 Arbeitsstunden erbracht.

Auch wurden wieder viele Lehrgänge und Fortbildungen besucht, so dass Wehrleiter Holger Röthling vier Kameraden befördern konnte. Stephan Willms und Collin Heemels sind jetzt Unterbrandmeister und Janek Hess sowie Domenik Mönius Oberfeuerwehrleute.

Im abgelaufenen Jahr wurde die Löschgruppe zu 126 Einsätzen gerufen. Hierbei wurden 15 Personen gerettet oder aus einer Zwangslage befreit. „Leider konnte vier Personen nicht mehr geholfen werden. Das ist zwar nicht schön“, so Thomas Mandrossa, der den Bericht vortrug, es gehöre aber auch zum Einsatzgeschehen dazu. Erfreulich sei, dass im Jahr 2016 kein Feuerwehrkamerad im Einsatz verletzt wurde.

Neben diesen zahlreichen Einsätzen waren auch die gut besuchten und organisierten kameradschaftspflegenden Veranstaltungen, die Aktivitäten zum Radwandertag und insbesondere dem alljährlichen Sommerfest der Löschgruppe am ersten Juni Wochenende erwähnenswert. Hier bedankte sich Konrad Willms bei den Wassenbergern, die die Veranstaltungen in großer Zahl besuchten und durch ihre Spenden die Feuerwehr nachhaltig unterstützen.

Für das neue Jahr stehen nun nach dem Führungswechsel einige Ereignisse an. So wurde bereits im Januar mit der Erweiterung des Gerätehauses an der Roermonder Straße begonnen. Wenn alles nach Plan läuft, kann die Löschgruppe im Sommer einziehen und somit drei dringend benötigte neue Stellplätze und einen Umkleideraum nutzen.

Die neu beschaffte Drehleiter wird dann auch einen Platz finden und in Dienst gestellt. Bis dahin müssen noch viele Ausbildungsstunden absolviert werden, damit die Drehleiter bedient und im Einsatz genutzt werden kann. Im Oktober wird die Löschgruppe mit anderen Feuerwehren aus dem Kreis und dem THW eine dreitägige Übung auf einem Ausbildungsgelände des THW abhalten.

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