Majestätische Klänge: Länderübergreifender Musikabend in Haaren

Von: Utz Schäzle
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Beim Musikabend in der Haarener Selfkanthalle wurde ein breitgefächertes Repertoire geboten. Foto: Utz Schäzle

Waldfeucht. Zu einem länderübergreifenden Musikabend unter dem Motto „Musik kennt keine Grenzen“ hatte der Musikverein Haaren in die Selfkanthalle eingeladen. Als Gastorchester konnten die gemeinsam musizierenden Fanfaren aus Vlodrop und Maria-Hoop gewonnen werden.

Ein anspruchsvolles Programm hatte Dirigent Wil van der Beek für den Musikabend mit „seinem“ Musikverein Haaren ausgesucht. Nicht nur traditionelle Blasmusik gehörte zum Repertoire, sondern auch konzertante Stücke wie „Pacific Dream“ von Jacob de Haan. „Wir wollen mit unserer Musik Ländergrenzen überschreiten“, sagte der Dirigent, der auch selbst moderierte.

Nach flottem Beginn mit dem Marsch „Vpred“ stellte der Musikverein Haaren mit „Terra di Montagne“ sein gutes musikalisches Potenzial unter Beweis. Danach wurde das Publikum mit dem musikalisch sehr gefühlvollen Werk zu „Pearl Harbor“ in die Welt der Filmmusik entführt. Spannung bis zur letzten Note versprach die Komposition „Voice oft the Vikings“.

Bei den Wikingern diente die Musik zur Ausgestaltung ihrer Riten und Bräuche, dem Musikverein Haaren gelang eine authentisch Darstellung. Michael Bublé ist einer der größten Entertainer von heute. Seine einmalige und unwiderstehliche Mixtur aus Swing, Pop, Rock und Soul begeistert Millionen Fans weltweit. Die Haarener Musikerinnen und Musiker verstanden sich dabei auf spannungsreiches Musizieren. Mit „Total Toto“ verabschiedete sich der Musikverein Haaren. „Die Mischung war super, es hat uns gefallen“, lauteten die Meinungen, aber erst nach dem musikalischen Zuschlag, einem Xylophon-Solo, durfte das Orchester von der Bühne.

Seit vielen Jahren besteht eine musikalisch-freundschaftliche Verbindung zwischen dem Musikverein Haaren und der Fanfare Vlodrop . Für den Musikabend in Haaren hatte sich das Blasorchester aus den benachbarten Niederlanden mit der Fanfare Maria-Hoop verstärkt.

Nach dem Motto „Getrennt proben aber zusammen erfolgreich auftreten“ begeisterten die beiden Vereine gemeinsam mit einem breitgefächerten Programm. Zum Konzertauftakt hatte sich Dirigent Will van Melick (musikalischer Leiter der Fanfare Wilhelmina Vlodrop) die „Jupiter Hymn uit de Planet“ von Gustav Holst ausgesucht, das seinem Ruf als beeindruckendes Eröffnungsstück durchaus gerecht wurde. Beeindruckend, wie weich und gefühlvoll das Gemeinschaftsorchester John Miles‘ „Music“ interpretierte.

Dirigent Bart Klerken (musikalischer Leiter der Fanfare St. Paulus Maria-Hoop) übernahm dann das Dirigat. Majestätisch und würdevoll wurde der Triumphmarsch aus Aida musiziert. Mit dem Vortrag der „Bohemian Rhapsody“ gelang dem Gemeinschaftsorchester eine überzeugende Darbietung, die vom Publikum mit großem Applaus belohnt wurde. In dem Stück „Mother Earth“ wird keltischer Rock beziehungsweise symphonischer Rock zu wunderschönen Melodien verarbeitet. Damit verabschiedeten sich die Fanfaren Vlodrop/Maria-Hoop vom Haarener Publikum.

Natürlich durfte das Orchester erst nach einer Zugabe von der Bühne. Dieser abwechslungsreiche musikalisch gelungene Musikabend war ein Rendezvous mit Blasmusik, das keine Wünsche offen ließ.

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