Männerstimmen und Sopranistin begeistern Publikum

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Waldfeucht-Braunsrath. Das Jahreskonzert des Männergesangvereins Cäcilia 1877 Braunsrath fand in diesem Jahr erstmals nicht an einem Samstag, sondern am Sonntag statt. Das wurde von den Musikfreunden akzeptiert und so konnte der Vorsitzende Bernd Geldmacher die Gäste in einer gut gefüllten Festhalle begrüßen.

Die Sänger hatten sich, unter der Leitung ihres Dirigenten Jos Vanhommerig, intensiv auf das Ereignis vorbereitet. Das Ergebnis dieser Proben kam auf die Bühne und wurde mit drei Werken ohne instrumentale Begleitung eröffnet: dem „Spruch“, „Signore delle cime“ und „Reich deine Hand“. Danach begleitete der belgische Pianist Gerard Westphal von der Musikakademie Verviers den Chor und die Solisten bei allen weiteren Stücken. Westphal ist in Braunsrath kein Unbekannter. Aufgrund seiner Spitzenleistungen in den Vorjahren wurde er um einen Soloauftritt gebeten. Diesem Wunsch kam er nach – mit zwei „Nocturne“ von Frederic Chopin. Mit dieser romantischen Musik brachte er die Zuhörer zum Träumen und avancierte an diesem Abend zum Publikumsliebling.

Stargast war jedoch die bezaubernde Sopranistin Fenna Ograjensek, die in Maastricht und in New York studiert hat. Die gefragte und vielseitige Sängerin gastierte in Metropolen wie Miami, New York, Toulouse, Amsterdam und Berlin. Als Erstes schlüpfte sie in die Rolle der Floria Tosca und sang die Arie „Vissi d’arte“ aus der Oper Puccini’s. Diese Arie ist ein inniger Monolog mit Gott und die Sängerin entfaltete dabei ihre warme Stimme. Dann folgte Verdis Oper „Die Macht des Schicksals“. Der Chor sang „La Vergine del Angeli“. Für den ersten, kraftvollen Teil war das Eigengewächs Arnold Schmitz zuständig. Der gefühlvolle Part wurde von Fenna Ograjensek gesungen.

Musikalische Höhepunkte der Operette „Die Cardasfürstin“ sind die Duette von Sylva und Edwin. Die Solisten übernahmen diese Rollen und sangen „Weiß du es noch?“. Arnold Schmitz erfüllte seine Aufgabe auch in diesem Konzert bravourös. Das Publikum wurde vom Chor und der charmanten Sängerin mit dem Ohrwurm „Time to say Goodbye“ in die Pause verabschiedet.

Die zweite Hälfte wurde mit dem „Halleluja“ von Milk and Honey eröffnet. Dann war Folklore angesagt und es wurden Lieder aus der englischen, irischen und nordfriesischen Volksmusik gesungen. Der Chor setzte das abwechslungsreiche Programm mit der offiziellen Hymne der Olympiade von Barcelona, „Amigos para siempere“, fort, bevor es zur Musik von Elton John aus dem „König der Löwen“ ging.

Fenna Ograjensek konnte dann noch einmal mit dem Titel „Think of me“ aus dem Phantom der Oper auf der Bühne glänzen. Franz Grefen hatte auch in diesem Jahr die Aufgabe, durch das Konzert zu führen. Er erklärte den Inhalt der Werke wie gewohnt souverän und mit einem Schuss Humor. Zum Schluss konnte er das „Lied des Volkes“ aus dem Musical „Les Miserables“ ansagen. Nach einer Zugabe wurde der Abend endgültig beendet. Die Besucher würdigten die Leistung der Musiker mit stehenden Ovationen.

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