Fluch der Karibik Freisteller Jack Sparrow Kino

Mächtige Forte-Klänge und zarte Piano-Passagen

Von: us
Letzte Aktualisierung:

Heinsberg-Aphoven. Eine eindrucksvolle Werbung für den Chorgesang haben die Besucher in der voll besetzten St.-Herz-Jesu- Kirche in Aphoven erlebt. Dabei präsentierten sich der Kirchenchor St. Cäcilia Aphoven und der Männerchor Cäcilia 1877 Braunsrath als Chorgemeinschaft – unter der Leitung von Luuc Karsten und in bestechender Form.

Mächtige Forte-Klänge und zarte Piano-Passagen, vereint mit reinem Chorklang und herausragenden Solisten, erfüllten das Kirchenschiff und zeugten vom Facettenreichtum der Chormusik und auch von der international ausgerichteten Chorliteratur. Bewundernswert war auch die Akustik in der weihnachtlich-festlich geschmückten Kirche.

„Abendfrieden“ von Schubert

Stimmsicher und präzise begann der Chor mit dem „ Abendfrieden“ von Franz Schubert. Mit dem Lied „Dear Father“ und einem prächtigen Solo von Arnold Schmitz, vorgetragen in erstaunlicher Klangfülle, zeigte sich der Chor in feiner Ausgeglichenheit. Es folgte „Maria durch den Dornwald ging“, ein echter Weihnachts-Klassiker, wunderschön in lupenreinen Klängen gesungen vom Duo Ralf Wellens und Arnold Schmitz. Das Weihnachtslied „Leise rieselt der Schnee“, begleitet am Klavier von Luuc Karsten, leitete über zu Texten der Meditation, die Probst Markus Bruns passend zum festlichen Rahmen des Weihnachtskonzertes zwischendurch vortrug.

Drei Lieder, gesungen vom Duo Ralf Wellens und Wolfgang Schattow, erfüllten den Kirchenraum mit dem Wohlklang einer einwandfreien gesanglichen Leistung. Darauf folgte ein Doppelquartett mit einem Lied aus Böhmen: „Freu dich, Erd und Sternenzelt“. Hier breitete sich feiner Chorklang wohlig im stimmungsvollen Raum aus.

Die Liebe des slowenischen Volkes zum Gesang spiegelte sich wider in dem Lied „Rajske Strune“, in dem Ralf Wellens als Solist zu hören war. Voller Chorklang entfaltete sich bei „Adeste fideles“, bei dem Wolfgang Schattow als Solist äußerst tonsicher auftrat. Wunderschön artikuliert und a cappella gesungen vom Chor wurde das Weihnachtslied „Lasst uns lauschen“ und danach sehr feierlich und ergreifend, das „Stille Nacht, heilige Nacht“. Zum Abschluss des Konzertes hörte man Arnold Schmitz noch einmal als Solist in dem Lied „Jerusalem, die Heilige Stadt“.

Der Chor verbreitete mit diesem Weihnachtslied einen wundervollen Zauber, der getragen wurde von einer glasklaren Intonation, die das Publikum fesselte und zu lang anhaltendem Beifall bewegte. Ein schönes stimmungsvolles Konzert ging zu Ende, das die Besucher schließlich festlich gestimmt und äußerst zufrieden nach Hause gehen ließ.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert