Heinsberg-Kirchhoven - Lustige Olympiade für flotte Treckerlenker

Lustige Olympiade für flotte Treckerlenker

Von: agsb
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Und jetzt nicht atmen: Drei Sekunden soll der Trecker auf der Wippe „schweben“. Dies war nur eine der Disziplinen bei der ersten Trecker-Olympiade in Kirchhoven. Fotos (2): agsb Foto: agsb
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Und jetzt nicht atmen: Drei Sekunden soll der Trecker auf der Wippe „schweben“. Dies war nur eine der Disziplinen bei der ersten Trecker-Olympiade in Kirchhoven. Fotos (2): agsb Foto: agsb
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Und jetzt nicht atmen: Drei Sekunden soll der Trecker auf der Wippe „schweben“. Dies war nur eine der Disziplinen bei der ersten Trecker-Olympiade in Kirchhoven. Fotos (2): agsb Foto: agsb
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Heinsberg-Kirchhoven. Die Besucher beim großen Oldtimerfestival in Kirchhoven staunten nicht schlecht. Hier versuchte ein Trecker auf einer Wippe das Gleichgewicht zu halten, da zog ein Traktor einen Eimer in die Höhe und musste versuchen, exakt einen Meter Abstand vom Boden zu halten.

An einer anderen Station rollte ein Traktor mit Vorder- und Hinterreifen auf einen Wasserschlauch und versuchte, per Spritzdüse mindestens zehn Liter Wasser in eine rund sechs Meter entfernte Badewanne zu spritzen.

Und dann war noch der Reifenparcours: Wer einen Reifen anstieß, bekam eine Zeitstrafe. Dabei kurvte so mancher Fahrer durch die Runden, als hätte er keinen behäbigen Erntehelfer, sondern einen Rennflitzer unterm Hintern. Bei einer anderen Disziplin waren ein gutes Auge und Zielsicherheit gefragt. Mit einem am Traktor befestigten Besenstiel galt es, zwei Ölbehälter von einem Tisch zu stoßen. Auch beim Auseinanderziehen zweier Reifen war gutes Augenmaß gefragt. Der Fahrer musste diese genauso weit voneinander entfernt postieren, dass er mit seinem Gefährt geradeso hindurch passte. Je enger die Reifen postiert wurden, desto besser war die Punktzahl.

Die Idee zu der Trecker-Olympiade mit all den verrückten Disziplinen hatte Werner Houben, Mitglied des gastgebenden Vereins für Gartenkultur und Dorfverschönerung Kirchhoven-Lieck. Er hatte eine solche Olympiade bei einem Urlaub im Schwarzwald gesehen, fand sie „klasse“ und hat seinen Verein mit seiner Begeisterung angesteckt.

Spritzige Spiele

Fast 20 Treckerfahrer zeigten in Kirchhoven olympischen Geist und machten mit. Das Wasserspiel der Traktoren konnte vom Wirtschaftsweg hinter der Brunnenschule aus verfolgt werden. So mancher Besucher unterschätzte allerdings die Situation, stand zu nah am Rande der Absperrung – und schon war es passiert. Verletzt wurde niemand, nur hier und da etwas nass. Bei der Wippe war fahrerisches Talent gefragt. Drei Sekunden musste der Traktor im Gleichgewicht gehalten werden, so dass keine Seite den Boden berührte, was zum Erstaunen der Zuschauer tatsächlich einigen Fahrern gelang.

Auch in der Disziplin „Eimerhochziehen“ zeigten die Traktorenlenker, wie filigran und zielsicher sie ihr Fahrzeug bewegen können. Dem Geschicktesten gelang es, den Eimer auf 95 Zentimeter anzuheben. Am Ende erhielt Christoph Lemmens die Goldmedaille, Silber ging an Lennert Minkenberg und Bronze holte sich Frank Herbertz.

Eröffnet wurde das Treffen vom Schirmherrn Klaus Schürkens und dem Vorsitzenden Heinz-Peter Krüsemann. Der Vorsitzende freute sich über den großen Besucherandrang bereits zum Auftakt des Treffens.

Baumstammziehen

Ob auf dem Schulhof, auf dem angrenzenden Feld beim Baumstammziehen, ob bei den dicht an dicht geparkten Oldtimern – es war mächtig was los rund um die Brunnenschule. Natürlich standen besonders die Oldtimer, die teilweise bereits mehr als 60 Jahre auf Achse sind, im Fokus. Wobei nicht nur die zahlreichen Lanz-Bulldogs oder knallrote Porsche-Traktoren die Blicke auf sich zogen, auch alte Landmaschinengeräte wie Saat- oder Kartoffelmaschinen gab es zu bestaunen.

Hunderte Fahrzeuge haben sich am Wochenende ratternd und knatternd auf den Weg nach Kirchhoven gemacht. Die Treckerfreunde sind schon so etwas wie eine große Familie. So reisten auch Liebhaber der Oldies aus Wesel und dem Ruhrgebiet mit dem Wohnwagen an und feierten „unter Freunden“.

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