Lothlandstraße wird neues SV-Zuhause

Von: hewi/eska
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Neues und altes Zuhause des SV Baal: Der Sportplatz an der Lothlandstraße (großes Bild) bekommt einen Kunstrasen und ein Sportlerheim, weil auf dem Areal des ehemaligen Nordstadions (kleines Foto) ein Nahversorgungszentrum gebaut wird. Foto: Stefan Klassen

Hückelhoven-Baal. Das hintere der beiden Tore steht noch, und an der Mauer ist immer noch „Nordstadion Spielverein 1912 e.V. Baal“ zu erkennen. Ansonsten ist von der langjährigen Spielstätte des SV nicht mehr viel übrig. Denn Bagger und Bauarbeiter haben in den vergangenen Monaten am Richard-Skor-Weg ganze Arbeit geleistet.

Das für Baal wichtige Nahversorgungszen-trum wächst Tag für Tag, mittlerweile haben bereits die Zimmerleute Hand angelegt und den Dachstuhl errichtet. Während es auf die Nahversorgungsfrage eine Antwort gibt, war lange unklar, wo der SV Baal ein neues Zuhause bekommen wird. Nun gibt es auch dafür eine Lösung. Sie heißt: Lothlandstraße.

Der dortige Rasenplatz soll zum Kunstrasenplatz umgebaut werden. Zudem wird dort für den SV Baal ein Sportlerheim gebaut. Darauf hat sich der Sportausschuss einstimmig verständigt. Der Sportplatz an der Lothlandstraße war seitens des SV Baal und der Grundschule bei den Gesprächen mit der Stadt favorisiert worden.

Alternative Standorte verworfen

Ursprünglich waren bei der Suche nach einem neuen Zuhause für den SV aber auch andere mögliche Standorte diskutiert worden – etwa am Ortsrand Richtung Erkelenz sowie zwischen Bahnhofstraße und L 117. Solche Überlegungen hätten nach einem Wechsel in der SV-Vereinsspitze jedoch keine Zustimmung mehr gefunden, hieß es seitens der Stadtverwaltung im Ausschuss.

Nun ist klar: An der Lothland-straße sollen im kommenden Jahr das neue Sportlerheim und spätestens 2016 auch der Kunstrasenplatz errichtet werden, erklärte Kämmerer und Erster Beigeordneter Helmut Holländer im Sportausschuss. Der Kunstrasenplatz werde bis zu einer Million Euro kosten, schätzte Holländer unter Berufung auf Erfahrungswerte aus Brachelen und Ratheim.

Die Standortwahl war nicht im eigentlichen Sinne der Stadt getroffen worden, denn aufgrund der nahen Wohnbebauung an der Lothlandstraße wird das künftige Sportlerheim nur bis 22 Uhr genutzt werden können. Eine zusätzliche Nutzung der Räume für private Feiern oder Familienfeste, die bis in die späten Abendstunden dauern, sei dadurch ausgeschlossen, argumentierte die Stadtverwaltung. Der Verein habe sich jedoch ausdrücklich damit einverstanden erklärt, dass das Sportlerheim ausschließlich bis 22 Uhr genutzt werden darf.

Konkrete Planung beginnt

Derzeit nutzt der Verein die ehemalige Gaststätte Rick für die Unterbringung von Materialien, während die Sportler die Schulumkleiden nutzen. An der Miete der Gaststätte beteiligt sich die Stadt mit monatlich 300 Euro.

Die Verwaltung wird nun mit der konkreten Planung für den neuen Sportplatz beginnen. Das Geld für den Kunstrasenplatz soll in den Haushalt 2015 eingestellt werden, sobald die Kosten berechnet sind.

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