Lövenich: Tempo drosseln und Sicherheit erhöhen

Von: hewi
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Viel los: Im Bereich Hauptstraße, In Lövenich und Kirchplatz könnten Querungshilfen eine sinnvolle Baumaßnahme sein, wurde im Bezirksausschuss angeregt. Foto: Wichlatz

Erkelenz-Lövenich. Der Durchgangsverkehr bereitet den Lövenichern einige Sorgen. Die CDU reichte nun Eingaben beim Bezirksausschuss ein, wonach vom Kirchplatz bis zum Ortsausgang in Richtung Katzem eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer gelten soll. Derzeit endet die Zone am Kindergarten, was nach Ansicht der CDU und des Ausschusses nicht ausreicht.

Dies sehe der Landesbetrieb Straßen NRW anders, führte die Ausschussvorsitzende Christel Honold-Ziegahn im Rahmen der Diskussion aus. Sie verwies auf eine Stellungnahme des Landesbetriebes, wonach durch parkende Fahrzeuge im Bereich des Kindergartens eine Verlangsamung des Verkehrs ausreichend gegeben sei. Der Landesbetrieb Straßen ist für die Durchgangsstraße zuständig, da es sich um eine Landstraße handelt.

Der Auffassung der Straßenbauer konnten sich vor allem die Lövenicher im Bezirksausschuss nicht anschließen. Deshalb wurde der Antrag der CDU auf eine Verlängerung der Tempo-30-Zone trotz mangelnder Erfolgsaussichten unterstützt.

Weiterhin werden zwei Querungshilfen im Einmündungsbereich Kirchplatz/In Lövenich/ Hauptstraße gefordert. Gerade ältere Bürger seien oftmals überfordert bei der Überquerung der Straße, zumal zu den drei Straßen auch noch die Ausfahrt der Raiffeisenbank kommt.

Ein weiterer neuralgischer Punkt ist der Bereich der Einmündung Dingbuchenweg, an dem auch die Nysterbachschule liegt und der täglich von Schulkindern frequentiert wird. Kritisiert wurde vor allem, dass die Straße für Fußgänger an dieser Stelle schwer einzusehen sei, was durch parkende Fahrzeuge und eine verengte Fahrbahn noch verstärkt werde. Laut einer Verkehrszählung aus dem Jahr 2010 wird dieser Straßenbereich täglich von rund 2200 Fahrzeugen genutzt. Für eine Querungshilfe seien aber 300 bis 600 Fahrzeuge pro Stunde nötig, erklärte Honold-Ziegahn.

Für den Herbst ist eine erneute Verkehrszählung anberaumt. Der Ausschuss sprach sich dafür aus, diese Zählung nicht in der Zeit der Herbstferien durchzuführen, da sonst die Zahlen verfälscht dargestellt würden.

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