Heinsberg-Kirchhoven - Lob an Dirigenten Michael Pelzer: „Er tut uns Jüesepkes gut“

Lob an Dirigenten Michael Pelzer: „Er tut uns Jüesepkes gut“

Von: Anna Petra Thomas
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Beeindruckt waren Chor und Publikum zugleich vom Engagement des jungen Dirigenten Michael Pelzer (r.). Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Kirchhoven. Der Männergesangverein St. Josef Kirchhoven hat sein Adventskonzert zusammen mit dem Liecker Frauenchor Butterfly dargeboten. Er selbst präsentierte sich dabei zu Beginn des Abends mit seinem neuen Dirigenten Michael Pelzer.

Nach mehr als 16 Jahren musikalischer Leitung habe sein Vorgänger Harrie Ramakers sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen, erklärte Vorstandssprecher Berthold Risters in seiner Begrüßung. Er sei auch nicht in der Lage, dem Konzert beizuwohnen.

Der Wechsel sei nicht völlig unerwartet, aber doch sehr kurzfristig auf den Chor zugekommen. „Doch stand den Jüesepkes in dieser Notlage das Glück in Person unseres neuen Dirigenten Michael Pelzer zur Seite“, betonte Risters.

Anfang Oktober sei er in die Bresche gesprungen, als der Chor in der Gefahr gewesen sei, seine Auftritte für den Rest des Jahres und unter Umständen sogar sein Jahreskonzert absagen zu müssen. „Mit viel jugendlichem Enthusiasmus krempelte er die Ärmel hoch und übernahm die Aufgabe, in wenigen Wochen einen Männerchor mit ihm völlig unbekannten Liedgut auf dieses Konzert vorbereiten“, lobte Risters den Einstieg von Pelzer. „Ich kann hier nur sagen: Er macht es richtig gut, und er tut uns Jüesepkes gut!“

Nachdem der Chor sein Publikum singend begrüßt hatte mit „Seid gegrüßt, ihr lieben Gäste“ (Siegfried Herterich) ging es weiter mit „Blowin in the Wind“ von Bob Dylan, das der MGV in einer deutschen Übersetzung sang. „Wie große Worte macht heut‘ mancher Mann und lindert damit keine Not?“, zitierte Risters unter anderem und bemerkte dazu: „Man möchte diese Textzeilen ausdrucken und an alle verantwortlichen Personen der Weltpolitik verteilen!“

Zweiter Teil

Es folgten das irische Volkslied „Danny Boy“ und die russische Volksweise „Die zwölf Räuber“ mit Solist Walter Lenz. Leichtere Unterhaltung folgte mit „Trink, trink, trink“ von Sigmund Romberg (arr. Harrie Ramakers), ehe Klavierbegleiter Jos van Pol als Solist die Mediation aus der Oper Thaïs von Jules Massenet spielte.

Den zweiten Teil der ersten Konzerthälfte bestritt gekonnt und klangvoll der Frauenchor Butterfly unter der Leitung von Gerd Geradts unter anderem mit Liedern von Udo Jürgens, Joachim Heider oder Albert Hammond. Hier führte Bärbel Ernst durchs Programm.

Einem weiteren Klaviervortrag von Jos van Pol mit „The Entertainer“ schloss sich der MGV St. Josef mit seinem Auftritt zum Abschluss des Konzerts an. Er sang vier Arrangements seines bisherigen Chorleiters Harrie Ramakers. Beim „Hallelujah“ von Leonard Cohen, wirkte Wim Boessen als Solist mit. Gemeinsam mit seinem Publikum und dem Lied „Tochter Zion“ beschloss der Chor sein gelungenes Konzert.

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