Hückelhoven-Millich - Lisa Krude liebt bei ihrer Malerei die Kraft des Moments

Lisa Krude liebt bei ihrer Malerei die Kraft des Moments

Von: hewi
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Die Künstlerin Lisa Krude stellt im Künstlertreff Eesdron in Hückelhoven-Millich ihre Bilder aus. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Millich. Aquarelle und Zeichnungen von Lisa Krude gibt es bis zum 14. November im Künstlertreff Eesdron zu sehen. Die Künstlerin, die in Genhof lebt und arbeitet, stammt ursprünglich aus Köln und sagt von sich, sie sei „mit dem Stift in der Hand zur Welt gekommen“.

Neben der Malerei sind Pferde und der Tanz ihre Leidenschaften. Beide Themen finden sich in ihren Bildern wieder. Dabei ist es die Kraft des Moments, der es der Autodidaktin angetan hat. Sie fängt Augenblicke ein und verleiht ihnen durch ihre Darstellung Zeitlosigkeit.

Zum Bild gibt es auch das künstlerische Wort. Denn Krudes Schwester Michaela Naidenoff hat zu einigen der Bilder poetische Texte verfasst, die ihrerseits mit sprachlichen Mitteln den Moment einfangen und festhalten. Zusammen ergeben Text und Bild einen Gesamteindruck, der auf den Betrachter wirkt und ein tieferes Verständnis des dargestellten vermittelt.

Die Welt des Flamenco

Eine Reihe ihrer Bilder spiegeln die Welt des Flamencos wider, wobei die Darstellung der Dynamik und Eleganz der Tänzerinnen immer wieder um die edle Anmutung von Pferden ergänzt wird. So verbinden sich menschliche und tierische Eleganz zu einem leichten und beschwingten Gesamtwerk, das Stimmungen transportiert. Dabei werden in den Bildern eigene Erlebnisse verarbeitet und festgehalten. In ihrer Vorstellung der Künstlerin hob Eva-Stefanie Mosburger-Dalz deren Arbeitsweise hervor.

„Spontane Malerei aus der Tiefe oder aus dem Moment heraus“ sei ein Merkmal ihrer Arbeiten. Dabei sei zum Beispiel bei der Darstellung der Pferde nicht das Hauptaugenmerk auf die anatomisch korrekte Wiedergabe des Körpers gelegt, sondern auf die Dynamik der Bewegung und die Darstellung der Kraft des Tieres.

Wo nötig, wird die Aquarellmalerei um konturgebende Tintenstriche ergänzt, auch um die Bewegung zu unterstreichen. Aus dieser Symbiose von Emotion und Bewegung ziehe die Kunst von Lisa Krude ihre Kraft. Die Künstlerin selbst räumt bescheiden ein, „von Malerei an sich keine Ahnung zu haben“.

Wer sich davon oder vom Gegenteil überzeugen will, hat bis zum 14. November im Künstlertreff Eesdron Gelegenheit.

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