Lions Club Selfkant hat schon neue Projekte im Blick

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Peter Heinrichs, Präsident Veit Luxem, Marcel Ballas und Willi Jakobs (v.l.) vom Lions Club Selfkant blickten auf ein Jahr voller Aktivitäten zurück.

Erkelenz/Heinsberg. Bilanz der diesjährigen Aktivitäten des Lions Club Selfkant gezogen haben Präsident Veit Luxem, Marcel Ballas, Ex-Präsident 2014/2015, Willi Jakobs, Ex-Präsident 2013/2014, und Peter Heinrichs.

Fazit: Die Mitglieder des Lions Club engagierten sich gemäß dem Leitmotto „Wir fördern junge und unterstützen bedürftige Menschen im Kreis Heinsberg“ auf vielfältige Weise und engagierten sich in einer Vielzahl von Projekten, womit sie vielen Menschen geholfen haben.

Veit Luxem rief in Erinnerung, dass der Lions Club Selfkant im Jahr 1962 gegründet wurde. Damals galt schon als Leitmotiv, der Gemeinschaft zu dienen und die Fördermaßnahmen vorrangig auf Kinder und Jugendliche sowie Bedürftige zu konzentrieren. Dies sei bis heute so geblieben. „Wir unterstützen die Jugend und kümmern uns um Bedürftige in der Region Heinsberg finanziell und durch persönlichen Einsatz“, erläuterte Luxem.

Derzeit setzt sich der Lions Club aus 48 Mitgliedern aus vielen Berufssparten zusammen. Einmal im Monat werden die Aktivitäten und Projekte besprochen. Im Jahr 2016 kam da einiges zusammen: Weiterhin wird das Projekt „Nepomuk“, ein Netzwerk im Kreis Heinsberg für Kinder und Jugendliche von psychisch kranken Eltern und deren Familien, unterstützt, und zwar durch den Verkauf des Kochbuchs „Wer is(s)t was in Stadt und Land – Rezepte und Geschichten von Herkunft und Herdkunst aus unserer Region“ mit Lieblingsrezepten von Personen des öffentlichen und privaten Lebens aus dem Kreis Heinsberg.

Das Buch war 2015 erschienen. Einige Exemplare – 3500 sind bereits verkauft – zum Preis von 20 Euro sind noch übrig und können über kochbuch-lions@gmx.de oder mb@lambertus-hueckelhoven.de bezogen werden. Zudem sind sie in der Buchhandlung Viehausen, in der Buchhandlung Gollenstede und im Handelshaus Heinrichs in Heinsberg und bei Lotto-Totto Schröder in Gangelt erhältlich. „Das Buch ist ein schönes Weihnachtsgeschenk, vor allem, weil man weiß, dass ein Projekt unterstützt wird“, betonte Marcel Ballas.

Eine weitere Aktivität des Lions Clubs in diesem Jahr war „Klasse 2000“. Es handelt sich um ein Projekt an Grundschulen, um die Sozialkompetenz der Kinder zu stärken. Der Lions Club schickte Mitglieder in die Schulen und stellte Hilfsmaterial – auch für die Eltern – zur Verfügung.

Zudem wurden Sprachkurse für Flüchtlinge durchgeführt, Flüchtlingskinder im Selfkant mit Fußballkleidung ausgestattet sowie der Museumsführer für Kinder des Begas-Hauses in Heinsberg finanziell unterstützt. Darüber hinaus unterstützte der Lions Club wie in den Jahren zuvor über die Evangelische Kirchengemeinde Wassenberg das Kinderheim in Pskow für geistig und körperlich behinderte Kinder.

Mit Blick auf künftige Projekte betonte Veit Luxem, dass aufgrund der Situation der Flüchtlingsproblematik und leerer Kassen in den Kommunen freie Träger, die soziale Projekte unterstützen, immer wichtiger werden. „Der Lions Club wird sich deshalb weiterhin um die Flüchtlinge kümmern und sich für die einsetzen, die am Rande der Gesellschaft stehen“, so Luxem. Ganz konkret geplant im Dezember sind noch ein großer Adventsnachmittag für behinderte und pflegebedürftige Menschen im Kreis Heinsberg sowie ein Weihnachtskonzert in Erkelenz.

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