Erkelenz - Lesung „Love Letters“ in der VHS

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Lesung „Love Letters“ in der VHS

Von: hewi
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Bei der szensichen Lesung: Ingrid Schäfermeier und Dr. Hans-Walter Royé. Foto: Wichlatz

Erkelenz. Zwei Stimmen, zwei Tische und eine gute Story - mehr bedarf es nicht, um das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Dies stellten Ingrid Schäfermeier und Dr. Hans-Walter Royé von der Aachener Lesebühne in der Erkelenzer Leonhardskapelle mit dem Stück „Love Letters“ unter Beweis.

Sie waren auf Einladung der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg gekommen und hatten das bekannte Bühnenstück von Albert Ramsdell Gurney im Gepäck, eines der meistgelesenen Dramatiker der amerikanischen Gegenwartsliteratur.

In „Love Letters“ stellt Gurney die lebenslange Beziehung zwischen Andrew und Melissa dar – und das einzig in Form von Notizen, Briefen, Zetteln und Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, die die beiden sich zukommen lassen. Und so waren die beiden Vorleser naive Kinder, verliebte Jugendliche im Chaos der Gefühle, junge und nicht mehr ganz so junge Erwachsene, die sich schreiben und aus ihrem Leben berichten.

Das Stück „Love Letters“ ist durchaus auch als gesellschaftskritisch zu verstehen, da es die Rolle der Frau in der bürgerlichen Gesellschaft beleuchtet und darstellt. Zwischen kurzweiligen Nachrichten und gegenseitigen Neckereien konnte man auch immer wieder heraushören, dass und wie unterschiedlich Frauen und Männer im Amerika des 20. Jahrhunderts lebten und dachten.

Über einen erzählten Zeitraum von 50 Jahren berichten der Karrierepolitiker Andrew und die Künstlerin Melissa über ihre Erlebnisse, Hoffnungen und Ängste.

Die Zuschauer erlebten eine kurzweilige und unterhaltsame szenische Lesung, bei der Schäfermeier und Royé in ihren Rollen glänzten und die Zuhörer mitnahmen. Schäfermeier und Royé verstanden es sehr gut, die jeweiligen Stimmungen durch die Art ihres Vortrags zu vermitteln. Beide haben am Germanistischen Seminar der Aachener Hochschule Sprecherziehung gelehrt und später auch bei der Volkshochschule Seminare angeboten.

Zur Aachener Lesebühne gehören je nach Bedarf bis zu sechs Sprecher, mit denen die Stücke vorgetragen werden.

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