Erkelenz - Leseburg: Peter Pachel serviert „Griechisches Gift“

Leseburg: Peter Pachel serviert „Griechisches Gift“

Von: Helmut Wichlatz
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Krimi und Kulinarisches: Peter Pachel bei der Leseburg in Erkelenz. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. Der Kölner Autor Peter Pachel stellte bei der 14. Leseburg im Kö-Café seinen Roman „Griechisches Gift“ vor. Gift spielt in der Geschichte eine ebenso große Rolle wie die griechische Küche, der in dem Text immer wieder in höchsten Tönen gehuldigt wird. Man merkte schnell: Der Autor ist ein Griechenland-Fan. Seine mörderische Geschichte ist auch eine Liebeserklärung an die Insel Paros.

Pachel wurde 1957 in Siegen geboren und wuchs im Rheinland auf. Seine Liebe zu den griechischen Inseln erwachte beim ersten Besuch 1981. Seitdem verbringt er so viel Zeit wie möglich auf den Kykladen-Inseln, wo auch seine Romanheldin, die deutsch-griechische Kommissarin Katharina Waldmann, ermittelt. Sie leitet die Polizei auf Paros und wird unvermittelt in einen Mordfall hineingezogen, als direkt vor ihren Augen ein Immobilienmakler an griechischem Gift stirbt.

„Griechisches Gift“ ist der zweite Roman mit der ungewöhnlichen Ermittlerin, die der Kölner mit viel Gespür für das Menschliche zu beschreiben versteht. Er selbst bezeichne seine Bücher als Reisekrimis, erzählte er. Sie könnten aber auch als Reisekochbücher verwendet werden. Denn am Ende der beiden Bücher erwarten die Leser Rezepte der Gerichte, die in den Geschichten auftauchen. Dass man beim Lesen Appetit bekommt, dafür sorgt Pachel durch sein detailgetreues Erzählen.

Der Autor hätte sicher ein größeres Publikum verdient. Denn außer den Leseburgmachern, einem Filmteam und einer Handvoll Gästen hatte sich niemand ins Kö-Café verirrt. So blieb mehr Zeit zum Erzählen und Fragenstellen. Die Zuhörer lernten den Autor und seine Geschichten kennen, wodurch sich ein gemütlicher Abend entwickelte, in dessen Vordergrund die kriminaltechnischen Spekulationen und kulinarischen Spezialitäten von der Kykladen-Insel standen.

Mit der Leseburg geht es am 17. Februar 2017 weiter, wenn der Cloppenburger Autor Andreas „Kriminalinski“ Kaminski und der Krimicop Klaus Stickelbroeck sich die Ehre geben. Comedian und Krimiautor Christian Macharski wird am 28. April ebenfalls im Kö-Café aus seinem neuen Saffelen-Thriller lesen.

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