Lebensgefährliche Aktion: Mann klettert mehrmals auf Zug

Von: red/pol
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Um sich eine Weiterfahrt auch ohne Zugticket ermöglichen zu können, begab sich ein Mann in Lebensgefahr und kletterte auf eine Lok. Symbolbild: dpa

Erkelenz . Mit einem kuriosem Fall hatte es die Bundespolizei am Erkelenzer Bahnhof am Mittwochabend zu tun: Ein Unbekannter versuchte aus Protest mehrmals, auf einen Zug zu klettern.

Zunächst war der Fahrgast ohne Fahrausweis aufgefallen und wurde vom Zugbegleiter von der weiteren Fahrt ausgeschlossen. Daraufhin reagierte der Unbekannte mit enormen Protest und kletterte schließlich auf die Lok, die jedoch bereits losgefahren war.

Der Lokführer reagierte schnell und führte eine Vollbremsung durch. Nachdem der Mann vom Zug gestiegen war, wollte der Lokführer seine Fahrt fortsetzen - der Unbekannte sah allerdings immer noch nicht ein, dass er nicht mitfahren durfte und versuchte somit erneut auf den Zug zu steigen.

Erneut musste der Zugführer eine Bremsung durchführen und versuchte daraufhin die Person zu stellen - ohne Erfolg. Der Unbekannte flüchtete und konnte bis jetzt nicht ausfindig gemacht werden.

Die Bundespolizei warnt eindringlich vor solchen „Aktionen“ : Das Klettern auf Züge ist lebensgefährlich. Der Strom in der Oberleitung beträgt 15.000 Volt und man kann schnell unter den Zug geraten.

Die Beamten ermitteln nun gegen den Unbekannten wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Störung öffentlicher Betriebe.

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