Lebendige Erinnerungen an die Schulzeit

Von: jwb
Letzte Aktualisierung:
10286804.jpg
Interessantes beim Treffen der Diamant-Abiturienten: Hans-Peter Gohla, Bruno Sanders, Heinz Bielefeldt, Hubert Boniek, Annegret Krewald, Edgar Frohwein, Ortwin Frey, Rudolf Jumpertz und Hubert Kleinen. Foto: jwb

Heinsberg. Zum Diamantenen Abitur trafen sich die Absolventen des Abiturjahrgangs 1955 am Kreisgymnasium Heinsberg mit der Schulleiterin, Oberstudiendirektorin Annegret Krewald, sowie mit Schülern und Lehrern zum Gedankenaustausch.

Eingeladen hatten als Organisationsteam der ehemalige Schuldezernent bei der Bezirksregierung Köln, Heinz Bielefeldt, sowie der kürzlich pensionierte Gymnasiallehrer Rudolf Jumpertz als Ansprechpartner für das Programm im Kreisgymnasium. Von ehemals 16 Abiturienten konnte Schulleiterin Krewald noch sieben mit ihren Lebenspartnerinnen begrüßen. Die weiteste Anreise – aus Süddeutschland – hatte Hubert Boniek. Die Gäste erwartete ein inhaltlich interessantes Programm vom Unterrichtsbesuch bis zum Austausch mit den Schülern.

Durchaus beschwerlicher Weg

„Zum Goldenen Abitur haben wir uns hier vor zehn Jahren ebenfalls getroffen“, erinnerte Heinz Bielefeldt an den langjährigen Zusammenhalt der ehemaligen Schüler des Kreisgymnasiums. Beim jetzigen Treffen wolle man sich über die Veränderungen in der Schullandschaft erkundigen, an einem Unterricht teilnehmen und ins Gespräch kommen mit Schülerinnen und Schülern aus einem Kurs mit dem Schwerpunkt Pädagogik, gab Bielefeldt einen Einblick in den Programmablauf. Vier der ehemaligen Abiturienten seien Pädagogen geworden, erfuhr Schulleiterin Krewald beim ersten Austausch mit ihren Gästen.

Dass der frühere Weg zum Abitur durchaus ein beschwerlicher gewesen sei, schilderten einige im Gespräch mit der Schulleiterin. Der Fußweg von Oberbruch zum Kreisgymnasium und zurück an Bombentrichtern vorbei gehörte ebenso zum Alltag wie die Erfahrung als Schüler, nach der Flucht aus der DDR innerhalb von wenigen Monaten den Stoff von zwei Jahren Latein zu pauken, weil zuvor im anderen Teil Deutschlands nur Russisch als Fremdsprache vermittelt worden war. Noch sehr lebendig waren Hubert Boniek, Heinz Bielefeldt, Ortwin Frey, Edgar Frohwein, Hans-Peter Gohla, Hubert Kleinen und Bruno Sanders die Erinnerungen an ihre Schulzeit im Kreisgymnasium.

Sich die Unterschiede eines Schülerlebens früher und heute bewusstmachend, aber auch das Gleichgebliebene im Lernprozess bestimmend, waren Ergebnisses des engagierten Austauschs der Ehemaligen mit Lehrern und Schülern des heutigen Schullebens. Die Anforderungen an Mobilität und Flexibilität mögen inhaltlich sich unterscheiden, als Fähigkeit und Fertigkeit waren und sind sie für ein Schülerleben früher wie heute erforderlich. Wer sich nicht bewegt, kann auch nicht das Schwimmen erlernen, lautete denn auch das Fazit.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert