Landrat Pusch wegen Volksverhetzung angezeigt

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Auch am Samstagabend wird in Randerath wieder demonstriert. Es wird die 47. Demonstration sein, seit der aus der Haft entlassene Sexualverbrecher Karl D. hierher gezogen ist. Foto: Georg Schmitz

Heinsberg/Aachen. Helmut D. ist wieder frei. Der Bruder des aus der Haft entlassenen Vergewaltigers Karl D. ist nach seiner Zwangseinweisung in die psychiatrische Abteilung des Krankenhauses in Gangelt noch in der Nacht entlassen worden.

Die Untersuchung des eigens aus Aachen angereisten Chefarztes der Abteilung ergab, dass von Helmut D. keine Gefahr ausgehe, sagte D.s Anwalt Wolfram Strauch auf Anfrage dieser Zeitung. Der Amtsarzt hatte einige Stunden zuvor ein Stresssyndrom festgestellt.

Am Freitagmittag dann hat Anwalt Strauch bei der Aachener Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen den Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU) wegen Volksverhetzung gestellt.

Pusch hatte die Heinsberger Bevölkerung am 2. März öffentlich davor gewarnt, dass jetzt Karl D., ein als gemeingefährlich geltender Ex-Sträfling und ein sadistischer Vergewaltiger in der Nachbarschaft lebe. Das Innenministerium hatte Puschs Verhalten gebilligt.
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