Lärmschutz: 2252 Starts und Landungen auf der Air Base

Von: red
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Im vergangenen Jahr konnte der Nato-E-3A-Verband die Anzahl der Flugbewegungen trotzdem noch leicht reduzieren. Foto: imago/STAR-MEDIA

Geilenkirchen-Teveren. Lärmschutz stand bei einem Treffen auf der Nato Air Base Geilenkirchen auf der Tagesordnung. Generalmajor Andrew Mueller, Kommandeur NAEW&CF E-3A Verband, und Generalmajor Jochen Both, Kommandeur NAEW&CF Force Command, saßen mit den Bürgermeistern und weiteren Repräsentanten der umliegenden Städte und Gemeinden Geilenkirchen, Gangelt, Übach-Palenberg und Herzogenrath, Vertretern des Kreises Heinsberg, der Städteregion Aachen und des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums sowie Vertretern der Initiative gegen Awacs-Emissionen an einem Tisch.

Nach einer Begrüßung durch die beiden Generale berichtete Oberst Werner Nemetschek, Chef des Stabes beim NAEW&CF E-3A Verband, über den Flugbetrieb im vergangenen Jahr und die Perspektiven für 2013. Mit den Worten „Ich habe so was wie ein Déjà-vu“, begrüßte Oberst Nemetschek die Lärmschutzkommission und spielte damit auf die fast gleich bleibenden Zahlen an. Im vergangenen Jahr konnte der Nato-E-3A-Verband die Anzahl der Flugbewegungen trotzdem noch leicht reduzieren. 2012 gab es 2252 Starts oder Landungen, während 2011 2304 gezählt wurden.

Die nahezu unveränderte Anzahl der Flugbewegungen hängt in erster Linie mit der andauernden Beteiligung der Frühwarnflotte der Nato mit ihren E-3A-Maschinen an den internationalen Operationen in Afghanistan und im Mittelmeer-Raum zur Terrorismusbekämpfung zusammen. Der Verband befindet sich seit bereits mehr als zwei Jahren im Einsatz, wodurch fast die Hälfte aller Flüge in diesen Regionen durchgeführt werden.

Nachdem Oberst Nemetschek auf die allgemeinen Flugplatzöffnungszeiten hingewiesen hatte, betonte er ausdrücklich, dass einer Öffnung des Platzes außerhalb dieser Zeiten nur bei absoluter operationeller Notwendigkeit zugestimmt werde. Im Anschluss wurden den Teilnehmern die Anpassungen der Anflugverfahren erläutert.

Durch diese Verfahren kann der Abstand zu Stadtkernen und zu bewohnten Gebieten besser eingehalten und die Lärmemissionen verringert werden. Rund ein Drittel der gesamten Flugbewegungen sind Übungsanflüge auf der Nato Air Base Geilenkirchen, alle übrigen werden auf andere Regionen Europas verteilt. Darüber hinaus wird ein großer Teil des Trainings der Besatzungen in hochmodernen Simulatoren absolviert. Übungsflüge bleiben aber eine wichtige Voraussetzung für einen sicheren Flugbetrieb.

Während die Zahl der Flugbewegungen in Geilenkirchen leicht zurückging, stieg die Anzahl der Starts und Landungen außerhalb der Platzöffnungszeiten von 76 im Jahr 2011 auf 84 im Jahr 2012. Oberst Nemetschek erläuterte der Kommission abschließend die Flugplanung und taktischen Hintergründe, die sich durch die flugbetrieblichen Vorgaben bei der Durchführung der Einsätze begründen lassen.

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