Länger parken in Wegberg: Höchstparkdauer ausgeweitet

Von: Monika Baltes
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Länger parken in Wegberg: Der Rat hat die Höchstparkdauer zum Beispiel für den Burgparkplatz ausgeweitet. Foto: Monika Baltes
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Wegberg. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Rat der Stadt Wegberg die Höchstparkdauer auf den kostenpflichtigen Parkplätzen in der Innenstadt ausgeweitet - und zwar verdoppelt.

Sowohl auf dem Burgparkplatz als auch auf der Schwalmaue gilt ab dem 1. September eine Höchstparkdauer von vier Stunden (bisher zwei Stunden), bei den Parkplätzen an der Kreuzherrenstraße und am Rathausplatz wird die Höchstparkdauer von einer auf zwei Stunden angehoben.

Parkgebühren erhebt die Stadt Wegberg seit September vergangenen Jahres als Maßnahme zum Haushaltssicherungskonzept. 10 Cent kostet das Parken je angefangenen 10 Minuten, eine „Brötchentaste“ erlaubt 15 Minuten kostenfreies Parken. Hitzige Diskussionen, sowohl in den beteiligten Gremien als auch in der Wegberger Bevölkerung, waren dieser Entscheidung vorausgegangen.

Ein Bürgerantrag der Werbegemeinschaft Wegberg von Dezember 2016 war der Grund für die neuerliche Beschäftigung mit dem Thema. Für gemütliches Bummeln, Friseur- oder Arztbesuche reiche die Höchstparkdauer nicht aus, begründete die Werbegemeinschaft ihren Antrag auf Anhebung der Höchstparkdauer auf vier Stunden.

70103 Euro eingenommen

Vor Entscheidung über diesen Antrag bedürfe es verlässlicher Zahlen befand der zuständige Fachausschuss im März 2017. Die eigentlich nach einem Jahr vorgesehene Auswertung der Parkraumbewirtschaftung wurde deshalb vorgezogen und nun dem Rat vorgelegt. 70.103,90 Euro wurden vom 12. September 2016 bis 10. Mai 2017 eingenommen, hochgerechnet auf die jährliche Nutzungszeit bedeute dies eine jährliche Einnahme von 102.234,85, teilte die Verwaltung mit. Rund 61.000 Euro haben die Parkscheinautomaten gekostet, die laufenden Bewirtschaftungskosten im Auswertungszeitraum bezifferte die Verwaltung auf rund 2300 Euro.

„Der Weltuntergang ist also ausgeblieben“, konnte sich SPD-Fraktionschef Ralf Wolters einen Seitenhieb auf die zahlreichen kontroversen Diskussionen im Vorfeld nicht verkneifen. Bereits im ersten Jahr hätten sich die Investitionskosen amortisiert, stellte er zufrieden fest.

Aufgrund der Auswertung hatte die Verwaltung die Ausweitung der Höchstparkdauer für den Burgparkplatz und die Parkplätze Kreuzherrenstraße/ Rathausplatz vorgeschlagen. CDU-Fraktion und Freie Wähler plädierten dafür, auch auf der Schwalmaue die Höchstparkdauer auf vier Stunden anzuheben. Dem schlossen sich die anderen Fraktionen an, der Beschluss erfolgte einstimmig.

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