Wegberg - Kurort „Bad Wegberg“? Freie Wähler wollen Prüfung

Kurort „Bad Wegberg“? Freie Wähler wollen Prüfung

Von: hewi
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Wegberg. Wenn es nach dem Willen der Freien Wähler geht, könnte es sein, dass die Stadt im Tal der Mühlen demnächst mit illustren Orten wie Breckerfeld, Züschen oder Hilchenbach genannt wird. Welche Gemeinsamkeit haben diese Orte?

Es sind Luftkurorte beziehungsweise Erholungsorte in NRW. Und Wegberg soll auch einer werden. Vielleicht ja sogar „Bad Wegberg“. Ratsfrau Sandra Nelsbach reichte einen entsprechenden Antrag ein, nach dem die Stadt sich um den Status eines Kurortes nach dem Kurortegesetz des Landes bemühen soll. Als „Stadt im Grünen“ verfüge Wegberg nicht nur im Kreis über einen hohen Erholungswert, heißt es im Antrag der Freien Wähler. Sie verweisen auch darauf, dass Wegberg schon vor dem zweiten Weltkrieg als Luftkurort anerkannt gewesen sei. So sei zu prüfen, ob da eventuell noch Ansprüche bestehen. Derzeit bemühe sich auch die Stadt Xanten um die Anerkennung als Luftkurort.

Ob das auch für Wegberg in Frage komme, müsse die Verwaltung prüfen, heißt es im Antrag. Die Anerkennung als Luftkur- oder Erholungsort würde „das Alleinstellungsmerkmal Wegbergs im Kreis Heinsberg im Bereich Tourismus entscheidend nach vorne bringen“, steht weiterhin geschrieben. Ziel seien „neue Besucherströme“, die den Verlust an Kaufkraft durch den Abzug der britischen Streitkräfte kompensieren, wovon vor allem die lokale Wirtschaft profitiere. Die Vorteile reichen nach Sicht der Freien Wähler bis hin zur Wiederbelebung der Fußgängerzone in der Innenstadt. Für Wegberg, das verstärkt auch auf seine touristischen Möglichkeiten setzt, könne die Anerkennung als Kurort reizvoll sein. So selten ist das Kurortprädikat indes nicht. Allein der Regierungsbezirk Arnsberg weist 46 Kur- und Erholungsorte aus, im Regierungsbezirk Köln sind es immerhin noch 17.

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