Erkelenz - Kunstwerke lockern das Erkelenzer Stadtbild auf

Kunstwerke lockern das Erkelenzer Stadtbild auf

Von: Helmut Wichlatz
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„Drei Wächter“, so heißt eine Skulptur, die jetzt auf der Kölner Straße zu sehen ist. Foto: hewi
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„Drei Wächter“, so heißt eine Skulptur, die jetzt auf der Kölner Straße zu sehen ist. Foto: hewi

Erkelenz. Auf der Kölner Straße hat seit einigen Wochen ein neues Kunstwerk auf einem der gemauerten Poller Quartier bezogen. Drei lange Metallrohre ragen nebeneinander in den Himmel, oben mit kreisrunden „Augen“ versehen. Die Arbeit von Willi Arlt heißt „Drei Wächter“.

Bei der offiziellen Übergabe an Bürgermeister Peter Jansen erläuterte der Künstler, der auch im Lenkungskreis des Kunstlabors tätig ist, was hinter der Arbeit steckt. „Die drei Wächter sehen alles und sagen nichts, denn sie haben keinen Mund“, erklärte Arlt.

Die drei riesigen Augen sind so ausgerichtet, dass sie die Straße in beide Richtungen im Blick haben. Wie die Torwächter in den mittelalterlichen Städten sehen sie jeden kommen und gehen. Die Augen an den Spitzen der rund zwei Meter hohen Metallskulptur laden ein, sich auf die Zehenspitzen zu stellen und einmal die Perspektive des jeweiligen Wächters auszuprobieren.

Skulpturen aus Baustahl

Die Kunstwerke entlang der Kölner Straße sind zumeist Leihgaben der Künstler. Nach einiger Zeit bemühe sich die Stadt aber um einen Ankauf, wie Kulturmanager Christoph Stolzenberger verriet. Bürgermeister Peter Jansen betonte, dass die Kunstwerke das Straßenbild der Kölner Straße auflockerten.

Mit der Fertigstellung des neuen Amtsgerichtes an der oberen Kölner Straße würde die Platzierung der Exponate den neuen Anforderungen angepasst. Die drei Wächter aus Eisenrohr findet man auf Höhe der Sternapotheke auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Der Künstler selbst stammt aus Geilenkirchen. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in den unverwechselbaren Skulpturen aus Baustahl. Doch auch Malerei und Schreiben zählen zu seinen kreativen Ausdrucksmitteln.

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