Kunstskulptur „Sich in die Arme nehmen“ symobilisiert Kundenähe

Von: hewi
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Die Skulptur „Umarmung“ von Dietmar Frenzel gibt der Kö-Kunstmeile einen attraktiven Startpunkt. Foto: Koenigs

Erkelenz. An der Kölner Straße im Bereich der Einmündung Tenholter Straße steht ein neues Kunstwerk. Die rund 1,70 Meter hohe Skulptur trägt den Namen „… sich in die Arme nehmen …“ und stammt von dem Erkelenzer Künstler Dietmar Heinzel. Die Kreissparkasse Heinsberg hat das Kunstwerk im Frühling erworben und der Stadt Erkelenz als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

Bei der Enthüllung der schlanken Metallskulptur betonte Sparkassendirektor Hans-Josef Mertens, dass die Skulptur in ihrer Aussage eng mit der Sparkasse und deren Verbundenheit zu den Menschen in der Region stehe. „Mit den Menschen und für die Menschen arbeiten wir“, betonte er. „Die Umarmung symbolisiert unser Verhältnis zu unseren Kunden.“

Der Künstler selbst betonte, dass er „normalerweise eher malt“. Die Idee zu der Skulptur ließ ihn aber nicht los und so musste er sie umsetzen. Dabei seien die Materialien bewusst gewählt. Der kalt wirkende und blankpolierte Edelstahl stehe für die Professionalität und Sachlichkeit der Bank, wohingegen die sie umarmende Konstruktion aus Cortenstahl schon Rost angesetzt hat und somit das Lebendige und sich Entwickelnde des Lebens und der Menschen darstelle. Da die Figuren etwas Abstand zueinander haben, stehen sie für den bewussten Moment, in dem man weiß, dass man den anderen umarmt. Das Symbol soll auch in verschiedenen anderen Formen Einzug in den Alltag der Menschen finden und sie daran erinnern, sich gegenseitig ab und zu mal in den Arm zu nehmen. Denn „diese Kleinigkeiten sind es, die den Alltag ausmachen“.

Auch Bürgermeister Peter Jansen zeigte sich erfreut, kommt die neue Skulptur doch dem Bestreben der Verwaltung entgegen, aus der Kölner Straße wieder eine attraktive Flaniermeile zu machen. Mit diesem starken Kunstwerk am Anfang der Kö-Kunstmeile sei ein Zeichen gesetzt. Dass die Skulptur aus Metall ist, komme dem Bedürfnis der Menschen entgegen, alles anzufassen und auch haptisch zu begreifen. Auch das Motiv passe gut zur Stadt Erkelenz und ihrer Verbundenheit zur Sparkasse.

Abschließend trug die Lyrikerin Michaela Naidenoff ein Gedicht zum Thema Umarmung vor, das sie nach der ersten Begegnung mit der Skulptur von Frenzel bei einer Ausstellung in Wassenberg geschrieben hatte.

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