Kunstrasenplatz ist nicht finanzierbar

Von: sie
Letzte Aktualisierung:

Wegberg-Klinkum. Wie kann man den Verein attraktiver gestalten? Damit beschäftigten sich in einer regen Diskussion die Mitglieder des SV Klinkum bei der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim.

Das Spendenaufkommen war im vergangenen Jahr um 11.000 Euro gegenüber 2013 gesunken. „Wir haben in den Jahren zuvor immer Aktionen gehabt wie das Minispielfeld und die Rasenplatzsanierung“, erinnerte der kommissarische Kassierer Wolfgang Krämer. Für diese Projekte hätte es viele Spenden gegeben. 2014 sei ein Jahr ohne Aktionen gewesen.

Einige Mitglieder versprachen sich auch steigende Attraktivität durch einen Kunstrasenplatz. „Das wäre super, ist aber nicht finanzierbar“, brachte es der langjährige Trainer Frank Lambertz auf den Punkt. SVK-Vorsitzender Manfred Knops hatte bei einem Gesprächstermin mit Wegbergs Bürgermeister Michael Stock das Thema auch angeschnitten. Knops‘ Idee: den Rasenplatz mit städtischer Hilfe zum Kunstrasenplatz umfunktionieren und den Aschenplatz an die Stadt zurückgeben. Dort könnten dann Grundstücke für Bebauung ausgewiesen werden. Doch mit diesem Vorschlag war Knops abgeblitzt.

Auch die Kosten des Vereinsheims setzen dem SVK zu. Monatlich fallen etwa 2000 Euro an. Um die Finanzlage zu verbessern, werden die Beiträge erhöht. Auch dazu leisteten viele Mitglieder einen Wortbeitrag. Bei sechs Enthaltungen wurde dieser Vorschlag gebilligt: Seniorenspieler bezahlen 60 Euro (bisher 48) im Jahr, Jugendliche 40 (bisher gestaffelt nach Alter zwischen 24 und 36) und passive Mitglieder zwölf Euro (bisher zehn).

Am Tag nach der Versammlung wurde der neue Jugendraum neben dem Vereinsheim offiziell eröffnet. Die Sportwoche wird vom 9. bis 14. Juni ausgetragen; der SVK richtet auch die Jugendfußball-Stadtmeisterschaften aus. Dem Verein gehören 488 Mitglieder an, darunter sind 137 Kinder und Jugendliche und 41 Radsportler. Die Radsportabteilung, der siebtgrößte Verein im Radsportbezirks Mönchengladbach, hatte vier Veranstaltungen organisiert, wie Abteilungsleiter Axel Gehlen erläuterte.

Rudi Goertz ist Ehrenmitglied

Sportlich bewegen sich die Klinkumer im vorderen Drittel in der Kreisliga B in ruhigem Fahrwasser. Die Zweitvertretung, die eine Reihe von Stammspielern verloren hatte, ist, so Geschäftsführer Kai Woitek, „vorbildlich mit der Situation umgegangen“. Derzeit steht sie im Mittelfeld in der Kreisliga C 1. Positiv schnitten die Alten Herren ab, die 8 ihrer 16 Spiele gewannen. Details zu den neun Jugendmannschaften erläuterte Jugendleiter Gerd Oberhausen.

Zwei Wahlen mussten die Mitglieder „außer der Reihe“ vornehmen, da Kassierer Theo Welters im Sommer 2014 von seinem Amt zurückgetreten war. Sein Amt übernimmt der bisherige Geschäftsführer Kai Woitek, dem Martin Kortzak nachfolgt.

Einstimmig ernannten die Mitglieder Rudi Goertz zudem zum Ehrenmitglied.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert