Kunst zu Gast in der Volksbank

Von: hewi
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Kunstbetrachter: Michel Saran, Heinz-Willi Rzeppa und Dr. Veit Luxem (v.l.) betrachten ein Bild des Künstlers, das jetzt bis zum 3. Mai die Schalterhalle schmückt. Foto: hewi

Wegberg. In der Schalterhalle der Wegberger Volksbank ist wieder die Kunst zu Gast. Bis zum 3. Mai können nicht nur Kunden der Volksbank während der Öffnungszeiten Bilder und Skulpturen des Heinsberger Künstlers Heinz Willi Rzeppa erleben, die unter dem Titel „Figürliches – reduziert und verborgen“ zusammengestellt worden sind.

Bei der Eröffnung der Ausstellung freute sich der Vorstandsvorsitzende der Volksbank, Dr. Veit Luxem, neben vielen bekannten auch unbekannte Gesichter in der Kundenhalle an der Beecker Straße begrüßen zu können. Allem Anschein nach hat sich herumgesprochen, dass die Volksbank auch bei der Auswahl der Künstler Fingerspitzengefühl und ein gutes Händchen beweist.

Die Förderung der Kunst bezeichnete Luxem als „Herzensanliegen“ seines Hauses und verwies auf die zahlreichen Ausstellungen regionaler Künstler in den Schalterräumen der Volksbank. In den jährlich erscheinenden Kunstkalendern haben Künstler aus der Region darüber hinaus die Möglichkeit, sich den Volksbank-Kunden vorzustellen. „Die Auseinandersetzung mit der Kunst ist eine Auseinandersetzung mit unserer Zeit und uns selbst“, betonte er und ergänzte, dass sich ihr Wert „nicht in Euro und Cent bemessen“ lasse.

Eine Investition in die Kunst zahle sich trotzdem aus, denn „Kunst bringt dem Individuum Lebensfreude und der Gesellschaft Spielraum für Kreativität“. Diesen Spielraum und die Einladung zur eigenen Betrachtung erlebe man auch in den Arbeiten Rzeppas.

Der gebürtige Heinsberger arbeitete nach dem Kunst- und Sportstudium sowie ersten Ausstellungen in den 70er Jahren an der Wegberger Realschule. Dort versuchte er, das Interesse der Schüler für den kreativen Blick auf die Welt zu wecken. Seit Mitte der 90er Jahre präsentiert er seine eigenen Arbeiten wieder vor Publikum, unter anderem auf Hohenbusch, in Mönchengladbach und Niederkrüchten im Rahmen der „art Niederkrüchten“.

Einführende Worte zu Rzeppas Arbeit und dem Konzept der Ausstellung gab es von dem aus Erkelenz stammenden Künstlerkollegen Michel Saran, der als Mentor Rzeppas bezeichnet werden kann. Denn er hat als Kunstlehrer am Heinsberger Gymnasium das Interesse seines Schülers geweckt und gefördert. Auch er lud die Gäste ein, sich offen auf die Kunstwerke einzulassen und ihre teilweise verborgenen Botschaften zu erforschen. Die auf den ersten Blick strukturell kaum zu erfassenden Darstellungen fügten sich zusammen und offenbarten eine zuvor nicht erwartete Figürlichkeit. Die Beschäftigung mit den Arbeiten Rzeppas sei auch eine Reise ins eigene Ich und die Kunst somit der Schlüssel zur eigenen Seele.

Musikalisch wurde der Abend von David Braun gestaltet, ein Mitglied des Duos „Jazzlounge“.

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