Waldfeucht-Haaren - „Kunst aus Stroh“: Offene Jugendarbeit Waldfeucht bastelt Puppen

„Kunst aus Stroh“: Offene Jugendarbeit Waldfeucht bastelt Puppen

Von: Katharina Hensel
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„Kunst aus Stroh“: Zwölf Mädchen und Jungen haben Strohfiguren gebastelt und lassen sie eine Szene darstellen. Demnächst sollen noch Sprechblasen dazukommen. Foto: Katharina Hensel

Waldfeucht-Haaren. Ein Fallschirmspringer landet auf der Pfarrwiese in Haaren, während ein Großvater mit seiner Enkeltochter spielt. Eine Französin und ihr Hund sind schockiert, als der Fallschirmspringer in den Bäumen hängen bleibt. Ein Prolet filmt den hängengebliebenen Mann im Baum. Das ist die Szenerie beim Projekt „Kunst aus Stroh“.

Zwei Wochenenden verbrachte die offene Jugendarbeit Waldfeucht (OJW) damit, die Pfarrwiesen so zu verschönern. Bei der Präsentation konnte die Arbeit der zwölf Jungen und Mädchen jetzt bestaunt werden.

„Die Leute sollen nicht nur sehen, wie viel Mühe wir uns gegeben haben. Sondern wir würden auch gerne mit dem Projekt erreichen, dass es andere Jugendliche sehen und dann vielleicht Lust bekommen, auch mal an so einem Projekt mitzumachen oder zu unserem offenen Jugendtreff zu kommen“, erzählte die 14-jährige Michelle, Teilnehmerin des Projekts.

Ein Projekt wie dieses veranstaltet die OJW nämlich öfters. „Wir organisieren auch Ferienprojekte und ermöglichen regelmäßige Treffs. Montags haben wir eine Kochgruppe, dienstags findet der offene Treff hier in Haaren statt und mittwochs in Braunsrath“, erklärte die Betreuerin Rabea Philippen.

Im Rahmen der nächsten offenen Treffs soll auch noch weiter an dem Strohpuppen-Projekt gearbeitet werden. „Wir haben vor, Sprechblasen an den Figuren anzubringen und diese dann regelmäßig zu ändern. So kann ein kleines Schauspiel entstehen“, beschrieb Rabea Philippen weiter.

Für einen Monat sollen die bunten Figuren den Pfarrgarten schmücken. Wenn man nahe ran geht, sieht man auch die Detailarbeit: Selbst auf der Kamera des filmenden Proleten ist der Fallschirmspringer zu sehen. „Angefangen hat die Arbeit damit, sich Szenen zu überlegen und sich zufragen, was wollen wir überhaupt darstellen? Aber wenn die ersten Ideen da sind, beginnt die Dynamik in der Gruppe.“ Dann läuft‘s wie geschmiert. Die Jungs entdecken ihre Vorliebe fürs Nähen, und es wurde auch allen schnell klar: „Man kann nie genug tackern im Leben“, erzählte Rabea Philippen von den Arbeitswochenenden.

Auch als die Arbeit getan war, blieben der Gruppenzusammenhalt und die Spontanität erhalten. „Wir haben dann auch noch gemeinsam Flyer in der Nachbarschaft verteilt. Zum einen wollten wir damit die Anwohner aufklären, damit die sich nicht wundern, was hier auf einmal steht, und wir wollten sie einladen, gucken zu kommen, was wir gemacht haben“, sagte die Teilnehmerin Michelle. Für die Besucher wurde dann auch noch etwas gebacken.

Nun freuen sich alle auf das nächste Projekt. In der zweiten Ferienwoche heißt es „Porträts mal anders – Kunst im Herbst“. Eine Anmeldung zu dem Kunstprojekt ist online auf der Internetseite der Offenen Jugendarbeit möglich.

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