Kulturring: Prima Bilanz nach einem Jahrzehnt

Von: red
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Wegberg. Zehn Jahre besteht in Wegberg nun der Kulturring. Deshalb blickte Vorsitzender Folkmar Pietsch jüngst bei der Mitgliederversammlung auf das kulturelle Geschehen in diesem Jahrzehnt zurück – und stellte fest: „Vor der Gründung 2004 hat es viele Angebote nicht gegeben, die der Kulturring auf den Weg gebracht hat.“

Dies habe sich nun geändert und sei nur durch die Beiträge und Spenden der Mitglieder möglich gewesen. Dafür dankte er im Namen des Vorstands und sagte: „Dadurch hat das kulturelle Leben in unserer Stadt einen erfreulichen Schub erhalten.“

Pietsch erwähnte besonders Stadt- und Kirchenführungen, Orgel-Exkursionen, Krippenführungen, Besichtigungsfahrten etwa zu Museen, Kindertheater, Comedy- und Kabarettabende. 2011 habe man zum ersten Mal ein Jazzkonzert angeboten.

Daraus sei mittlerweile eine Serie geworden, denn die Jazzkonzerte, die es auf diesem qualitativ hohen Niveau zuvor in Wegberg nicht gegeben habe, seien zu einem Selbstläufer geworden. Fast alle bisherigen zehn Konzerte in der Mühle seien ausgebucht gewesen.

Ein Highlight sei seit 2007 die alljährliche Kunstoffensive Ende August, an deren Organisation Franz Richter und Folkmar Pietsch vom Kulturring-Vorstand maßgeblich beteiligt seien. Schließlich wies er auf den Kulturkalender hin, mit dem den Wegbergern jeweils für ein halbes Jahr ein Überblick über die kulturellen Angebote in der Stadt an die Hand gegeben werde.

Ebenfalls ein recht positives Bild zeichnete der Vorsitzende von den Aktivitäten im vergangenen Jahr und hob neben Kirchenführung und den Stadtführungen gemeinsam mit dem Historischen Verein besonders die Jazzkonzerte, die Kunstoffensive und eine Fahrt zum Folkwang-Museum Essen hervor. Einig waren sich die Mitglieder, an dem bewährten Programm festzuhalten.

So sind für dieses Jahr unter anderem wieder drei Jazzkonzerte – das erste ist am 27. März in der Wegberger Mühle –, ein literarisch-musikalischer Abend, eine Museumsfahrt und die neunte Kunstoffensive geplant. Und auch für das zweite Halbjahr wird ein Kulturkalender herausgegeben.

Dafür sind die finanziellen Mittel vorhanden, wie dem Kassenbericht von Franz Richter zu entnehmen war. Wiedergewählt wurden die turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder Annemie Kammans-Feldberg (stellvertretende Vorsitzende), Ulrike Derichs (Schriftführerin) und Herbert Meyer (Beisitzer).

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