Erkelenz - Künstlerin hält besondere Augenblicke auf Leinwand fest

Künstlerin hält besondere Augenblicke auf Leinwand fest

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Beeindruckende Malerei: Künstlerin Sigrid Kronenberg (r.) mit Melanie Gebhardt (l.), Leitung Sozialer Dienst, vor dem Bild „Kopfweide“.

Erkelenz. Einen Augenblick inne halten und einen Augenblick richten auf verbildlichte Augenblicke. Dies können die Bewohner des Johanniter-Stifts Erkelenz noch bis Ende August. Denn im Eingangsbereich, im Treppenhaus und im Restaurant der Einrichtung hängen – genau – gemalte Augenblicke der gleichnamigen Ausstellung von Sigrid Kronenberg aus Dalheim.

Mal sieht sich der Betrachter mit dem Moment einer Schrittstellung beim Tangotanz konfrontiert. Ein anderes Mal erlebt er den Stillstand eines herbstlichen Tages in der Toskana. Alle Augenblicke, die in den Werken festgehalten sind, sind sorgfältig gewählte prägnante Momente, in denen eine bestimmte Stimmung oder eine bestimmte Perspektive auf der Leinwand in Acryl und Mischtechnik festgehalten wurde.

„Oft handelt es sich um Orte, an denen ich gewesen bin, und die ich fotografiert habe“, erklärte die Malerin nun bei der Vernissage. Zuhause bringe sie den fotografierten „Augenblick“ auf die Leinwand. Inspirieren lasse sich Sigrid Kronenberg auf Reisen von Landschaften ebenso wie von Blumen.

So zeigt die Ausstellung das Bild „Schloss Moritzburg“, das bei Dresden liegt, in einem ganz bestimmten Duktus, den Sigrid Kronenberg mit einem Spachtel erzeugt. Für ein anderes Werk hat sie Seerosen und eine Hibiskusblüte aus dem heimischen Garten als Motiv gewählt. Sie bildet sie zwar naturgetreu ab, spielt aber mit den Farben, um so die malerisch festgehaltenen Motive zu verändern.

Eine andere Technik, die sie nutzt: Sie füllt die gesamte Bildfläche mit einer Blüte aus und erinnert so an Makroaufnahmen in der Fotografie.

„Durchgeknallt“

Sigrid Kronenberg liebe es, zu experimentieren. Dies wird bei ihren Abstraktionen deutlich, die sie als „Durchgeknallt“ betitelt. Technisch handelt es sich um einen Materialmix, motivisch um farbige Flächen, die geometrische Formen mit einschließen. Auch dabei handelt es sich um Augenblicke, die bei der intuitiven Arbeit entstehen. Zu dieser Reihe gehören „Meine Spuren im Sand“, jene Fußabdrücke von Sigrid Kronenberg, die nach einem Urlaub entstanden sind und die Leinwand dominieren.

Immer geleitet von der momentanen Emotion wird die Leinwand von Sigrid Kronenberg bearbeitet. Auf diese Weise entstehen ganz vielfältige Bilder mit sehr unterschiedlichen Motiven und Techniken. Die bildnerische Auseinandersetzung mit Afrika gehört ebenso dazu wie der „Clown“, der „Ara“ und der „Strand“. Sie alle laden dazu ein, einen Augenblick inne zu halten und als „schöner angenehmer Blickfang“ betrachtet zu werden.

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