Künstler stellen Werke im Alten Rathaus in Hückelhoven aus

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Im Rahmen der Kunstausstellung im Alten Rathaus in Hückelhoven werden auch Werke von Andreas Joerißen zu sehen sein. Foto: hama

Hückelhoven. Zeichnungen, Aquarelle, Ölgemälde und Skulpturen: Das erwartet die Besucher der Ausstellung „Andreas Joerißen trifft Dieter Schneller – Bäume-Träume-Seelenträume“. Veranstaltet wird diese vom Kunstverein Canthe im Alten Rathaus in Hückelhoven.

Los geht es am Freitag, 8. April, um 19 Uhr mit der Vernissage. Zur Einführung wird an diesem Abend der Ikonologe und Privatgelehrte Daniel Beuthner aus Duisburg sprechen.

Realistische Darstellung

In der Ausstellung werde klar, was die beiden Künstler verbindet, heißt es in der Ankündigung. Es sei die realistische Darstellung und die Freude am Handwerk. Bei Dieter Schneller sei dies in seinen feinen Zeichnungen, klaren Aquarellen und aufwendigen Ölgemälden erkennbar. Bei Andreas Joerißen erkenne man dies in der Figürlichkeit seiner meist Zoomorph aber auch real wirkenden Skulpturen, die meist aus einheimischen hölzern geschnitzt sind, hin und wieder aber auch aus Kunststein oder Kunststoff sein können.

Außerdem verbinde die beiden Künstler die Freude an der Natur, an Wälder, an Bäumen und das Interesse an das, was im Wald keucht und fleucht. Irgendwann wurde beiden klar, das sie sich ergänzen und so werde die Ausstellung nun ein Spiegelbild der Bäume, der Wälder und den Wesen, meinen die Verantwortlichen.

Andreas Joerißen wurde 1965 in Breberen geboren. Er lebt und arbeitet in Gangelt und Kreuzrath, sein Atelier befindet sich in Gillrath. Die Werkstatt des Vaters war schon als Kind ein beliebter Tummelplatz und eine Ausbildung zum Schreiner schaffte dann auch die fachliche Möglichkeit der Auseinandersetzung sich auf das bevorzugten Material Holz zu spezialisieren.

Ab dem Jahr 2000 ging dann alles sehr schnell ,erstes Atelier und eine kontinuierliche Arbeit an den Entwürfen und das schnitzen der Skulpturen brachten sein Werk schnell voran.

Es folgten Ausstellungen und erste Skulpturen im öffentlichen Raum. Bis heute ist keine klare Linie zu erkennen, zu unterschiedlich seien seine Arbeiten, heißt es in der Ankündigung der Ausstellung. Mit der „Hommage an Hieronymus Bosch“ ist in den letzten Wochen eine mehrere Monate lange Arbeit fertig geworden und wird nun ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sein.

Wirkung von Bildern

Daniel Beuthner wurde 1973 in Neustadt/Holstein geboren , ist Ikonologe und Interpret. Er wohnt und arbeitet als selbstständiger Berater und Dozent für Erwachsenenbildung in Duisburg. Zu seinem Fachgebiet gelangte er bereits in frühen Jahren, als er parallel zur Gymnasialzeit bei verschiedenen Privatlehrern Kunstgeschichte, Kunstwissenschaft, Literatur und Philosophie studierte. Nach einer Lehrtätigkeit im Fachbereich Philosophie für Hochschulen aus London und Canterbury widmet er sich heute ganz der Bedeutungs- und Wirkungslehre von Bildern.

Die Ausstellung „Andreas Joerißen trifft Dieter Schneller – Bäume-Träume-Seelenträume“ ist an den Sonntagen, 10. und 17. April, jeweils von 11 bis 17 Uhr im Alten Rathaus zu sehen.

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