Kückhovener Narren regiert ein Dreigestirn

Von: Helmut Wichlatz
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Nachdem Bürgermeister Peter Jansen (2.v.l.) den Orden der Stadt Erkelenz an das Kückhovener Dreigestirn (Jungfrau Kurt Heinrichs, l.), Prinz Peter II. (Hessling) und Bauer (Heinz Lievre, r.) verteilt hatte, zog er sich zurück. Seine Stellvertreterin, Christel Honold-Ziegahn, (2.v.r.) überreichte den Standschlüssel. Foto: G. Passage

Erkelenz-Kückhoven. Wachwechsel bei den Japstöck: Nach 37 Jahren macht Norbert Müschen den Weg frei für einen neuen Elferratspräsidenten. Sein Nachfolger wird Sascha Quasten, der sich nun darauf einstellen kann, für die nächsten Jahre die Sitzungen der KüKaGe zu moderieren.

Müschen selbst ist neuer Vorsitzender der KG und besetzt damit einen Posten, der rund ein Jahr lang verwaist war. Kaum tritt Müschen offiziell auf der Bühne in die zweite Reihe, warten die Japstöck auch schon mit einer quasi revolutionären Neuerung auf: ein Dreigestirn!

Das hat es in der 65-jährigen Geschichte des Vereins noch nie gegeben. Und das ganz bewusst. Vor allem Müschen war und ist kein großer Freund der Dreigestirne.

„Wenn wir alles auf den Kopf stellen, dann auch richtig“, erklärte er zum Beginn seiner „offiziell letzten“ Sitzung, der Proklamation in der Kückhovener Mehrzweckhalle. Da es gleichzeitig die erste große Sitzung der Kückhovener war, war die Mehrzweckhalle auch überaus gut besucht.

Das Premierendreigestirn zog unter großem Jubel und begleitet von der Nachbarschaft Stülpend ein. Allen voran Prinz Peter II. (Hessling), gefolgt von seiner Deftigkeit Bauern Heinz I. (Lievre) und natürlich der Jungfrau Conny I. (Kurt Heinrichs).

Jahrzehntelanges Engagement

Wie nahezu alle offiziellen Gäste des Abends würdigten auch die drei Tollitäten das jahrzehntelange Engagement Müschens, der sich um die Pflege des Brauchtums in Kückhoven und darüber hinaus verdient gemacht hat. Dann hieß es aber erst einmal arbeiten. Denn Bürgermeister Peter Jansen und seine Stellvertreterin Christel Honold-Ziegahn mussten den Schlüssel und damit die Macht für die Zeit der tollen Tage abgeben.

Dann ging es los. Zuerst mit dem Duo „Op kölsch“, das im Laufe des Abends immer wieder für die musikalische Unterhaltung sorgte. Natürlich sorgten die eigenen Tanzgarden und die Gäste von der EKG dafür, dass auch tanzsportlich alles stimmte. Dazu kamen Volker Weininger als „lallender Chef des Elferrates“ und Annette Esser als „Achnes Pasulke“. Für Musikcomedy und vorlaute Holzpuppen sorgte der Hamburger Andreas Römer.

Ein Höhepunkt des Abends war sicherlich der Auftritt der neuen Newcomerband „Sösterhätz“ um die beiden Hilfartherinnen Isabell und Jeanette Classen. Mit den „Original Eschweilern“ sorgten das Männerballett und die große Tanzgarde der KüKaGe noch einmal für Stimmung.

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