Kückhovener Jecken feiern 66. Geburtstag mit eigenem Karnevalslied

Von: CUH
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Sie grüßen ihre treue Narrenschar: Prinz Wilfried I., Bauer Friedhelm I. und Jungfrau Josefa I..

Erkelenz-Kückhoven. Die KüKaGe, also die Kückhovener Karnevalsgesellschaft, startete mit einem Paukenschlag in die neue Session. Galt es doch, das närrische Jubiläum von 6 mal 11 Jahren gebührend zu feiern. Sie hatte sich für den Auftakt eine Menge vorgenommen.

Die Jecken starteten mit dem „Japstock-Erwachen“ in der Mehrzweckhalle. Die Aktiven der Musketiere hatten in diesem Jahr die Aufgabe, den „Japstock“ zurück auf die Kückhovener Bühne zu holen.

Nach der Verabschiedung von Prinz Marcus I. mit der Prinzengarde der Nachbarschaft „de Maar“ wurden dann die neuen Tollitäten in Amt und Würden gebracht. In Kückhoven heißt das „inthronisiert“ und ist die Aufgabe von Präsident und Elferratspräsident. Die eigentliche Proklamation wird später in der Galasitzung am 16. Januar vorgenommen.

In diesem Jahr wird Kückhoven wieder von einem Dreigestirn regiert. Die drei „Kückhovener Jungs“ – alle aus Familien mit karnevalistischer Tradition und alle drei besonders im Straßenkarneval verwurzelt – kennt praktisch jeder in Kückhoven. Sie bilden das zweite Dreigestirn in der Geschichte der KüKaGe und sind bekennende Fußballfans. Mit zwei Fans der „Elf vom Niederrhein“ und einem Fan des „FC in Rot un Wiess“ ist für Stimmung bestens gesorgt – aber die Harmonie kehrt stets zurück, wenn es um die Liebe zur heimischen „Germania“ geht.

Prinz Wilfried I. (Küppers) ist Chef der Erkelenzer Firma 3H Kunststoffe und nicht nur Vorsitzende der Wagenbaugruppe „Hubertushof“, sondern auch Kommandant der Gruppe „Blaue Jungs“.

Seit Jahren dabei

Dirk Schleuter fungiert als Jungfrau Josefa I.. Im „normalen“ Leben ist er Meister im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk und Inhaber der Firma, die seinen Namen trägt. Er ist seit Jahren im Tulpensonntagszug dabei.

Dritter im Bunde ist Bauer Friedhelm I. (Opheiden), Dachdeckermeister in der dritten Generation und sein eigener Chef.

Als Dreigestirn treten sie für die Nachbarschaft „Kirchstraße“ an, in der die Gruppe „Hubertushof“ beheimatet ist. Damit stellt die Nachbarschaft „Kirchstraße“ auch die Prinzengarde, die mit großer Wahrscheinlichkeit als rekordverdächtig in die Annalen des Kückhovener Karneval eingehen wird. Für 30 Kinder und circa 70 Erwachsene wurden im Sommer Kostüme geschneidert. Sind alle „Mann an Bord“, stehen annähernd 100 Gardisten dem Dreigestirn zur Seite, um die Session zu bestreiten. Ein gut gehütetes Geheimnis und Novum in der 66-jährigen Geschichte der KüKaGe wurde ebenfalls bereits am Jubiläumswochenende gelüftet. Das Dreigestirn hat in Kooperation mit der bekannten Musikgruppe Hätzblatt ein eigenes Karnevalslied komponieren lassen und als CD produziert.

Feiern mit Freunden

War der Auftakt noch traditionell durch die neuen Tollitäten dominiert, so stand einen Tag später das 6-mal-11-jährige Bestehen der KüKaGe im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Kückhoven feiert mit befreundeten Gesellschaften“ kamen Abordnungen vieler Karnevalsvereine aus der Umgebung in die Kückhovener Mehrzweckhalle, um zu feiern. Ein wirklich wunderschön abgerundetes Programm für Jung und Alt wurde den Besuchern geboten.

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