Kuckum (neu): Planung wird immer konkreter

Von: hewi
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Die Straßen im umgesiedelten Kuckum werden den Zusatz „neu“ tragen, solange es den alten Standort noch gibt. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz-Venrath. Auf der jüngsten Sitzung des Bezirksausschuss Venrath wurden die Straßennamen für den Umsiedlungsstandort Kuckum vorgestellt. Sie werden mit Beschlussempfehlung an den Stadtrat weitergegeben, wo sie noch im April auf der Tagesordnung stehen werden.

Die Berverather und Keyenberger Umsiedler hatten schon über die zukünftigen Namen ihrer Straßen entschieden, Kuckum und Westrich standen noch aus. Die Benennung der Straßen sei auch für den weiteren Fortschritt der Bautätigkeiten am Umsiedlungsstandort nötig, erklärte der Ausschussvorsitzende Hans Josef Dederichs.

Darüber hinaus war auch eine Änderung des Bebauungsplans für den Siedlungsabschnitt Kuckum zur Kenntnis zu nehmen. Denn die neue Straße Zum Kuckumer Acker, die bislang als Stichstraße zwischen der Kuckumer Teichstraße und dem Wilhelm-Ohlert-Weg geplant war, wird fortgeführt, um im Nordosten des Areals die neu aufgeteilten Grundstücke zu erschließen.

Mit der Verkleinerung der dortigen Grundstücke war auf die Überbelegung bei den Vormerkungen im südlichen Bereich des Siedlungsstandortes reagiert worden. Mit der Neuaufteilung der Grundstücke war auf die wachsende Unzufriedenheit der Umsiedler reagiert worden.

Der Bürgerbeirat hatte zuvor schon der Änderung des Bebauungsplans zugestimmt.

Insgesamt 34 Straßennamen wird es in Kuckum (neu) geben. Neu hinzugekommen sind der Helmut-Clever-Weg, der Egidius-Post-Weg sowie Zur Kuckumer Mühle, Zur Niersquelle und Zur Kuckumer Festwiese. Die Straßen werden während der Umsiedlungsphase und so lange am alten Standort noch namensgleiche Straßen vorhanden sind, den Zusatz „neu“ tragen, wie es auch schon in Borschemich und Immerath der Fall ist.

Bis zu den Sommerferien diesen Jahres soll auch ein Treffen mit den Ortsvereinen, dem Bezirksausschuss und Vertretern der Verwaltung stattfinden, bei dem der räumliche und infrastrukturelle Bedarf ermittelt werden soll. Den kann die Stadt dann bei den Verhandlungen mit RWE geltend machen.

Wichtig sei auch, dass man sich Gedanken über eine sinnvolle gemeinsame Nutzung der Räume macht, die nach der Umsiedlung zur Verfügung stehen, betonte Dederichs.

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