Heinsberg-Randerath - Krippe mit Geschichte: Noch bis Sonntag zu besichtigen

Krippe mit Geschichte: Noch bis Sonntag zu besichtigen

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Heinsberg-Randerath. Die Weihnachtskrippe in Randerath ist eine der größten und schönsten Krippen im gesamten Kreisgebiet. Die 30 Quadratmeter großen Landschaft besteht aus einem großen Stall, einer Wassermühle, Weiden, einem Flusslauf und einer Wüste, die durch viele große Figuren lebendig wird.

Die Geschichte der heutigen Weihnachtskrippe begann von 35 Jahren. Damals gefiel Willi Jöken die in die Jahre gekommene vorherige Krippe nicht mehr, und so nahm er es selbst in die Hand, Abhilfe zu schaffen. Er fragte Fred Hensen, ob er ihm helfen würde, eine neue Weihnachtskrippe zu bauen. Gemeinsam mit Freds Sohn Wolfgang machten sie sich ans Werk. Zunächst wurde in der Kirche genau der zur Verfügung stehende Platz ermittelt, und die genauen Maße der Außenwände des Stalls wurden festgelegt.

In der Scheune eines Randerather Bauern wurden dann die jeweils zwei mal drei Meter großen Außenwände aus Holz und Styropor gebaut und so gestaltet, dass sie wie massive Steinwände wirken. So entstand der neue, beeindruckende Stall.

Die Figuren aus alten Krippe übernahmen die Bauherren. Die heilige Familie und die drei heiligen Könige in Randerath werden auf ein Alter von mehr als 100 Jahren geschätzt. Da es den obligatorischen Ochs und Esel in der Krippe noch nicht gab, wurden diese frühzeitig bestellt. Die Lieferung ließ aber auf sich warten und da die Figuren bis Heiligabend immer noch nicht eingetroffen waren, wurden sie persönlich in Kevelaer abgeholt und konnten erst zu Mittag des Heiligen Abends in die neue Krippe gesetzt werden.

Ein paar Jahre später wurde die Krippe um ein vier mal zwei Meter großes Bild, das als Rückwand der Krippe dient und eine Landschaft mit der Stadt Bethlehem ergänzt.

Wieder einige Jahre später stiftete der damalige Pfarrer Anton Claßen einen Verkündigungsengel für die Krippe. Im Laufe der Jahre wuchs die Krippenlandschaft immer weiter. Wasserlauf, Schafe, Hirten, Kakteen und Palmen für die Wüste kamen hinzu. Die letzten Neuanschaffungen waren ein Kamel mit Kamelführer und ein Hirtenhund.

Kern der heutigen Krippenbaumannschaft ist die Familie Hensen mit Yannik, Hannah, Anni und Fred Hensen, sowie Wolfgang als Leiter des Teams. Weiterhin am Krippenbau beteiligt sind Lambert-Josef Aretz, Michael Deckers, Christian Handschuhmacher, Manfred und Josef Maaßen, Reinold Prief und René Puttin. Die Weihnachtskrippe kann bis Sonntag, 10. Januar, täglich von 10 bis 16.30 Uhr besichtigt werden.

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