Krankenhaus erneut auf Wachstumskurs

Von: koe
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Mit dem ersten Spatenstich begann am Erkelenzer Krankenhaus ein großer Erweiterungsbau. Foto: Koenigs

Erkelenz. Der symbolische erste Spatenstich für den Erweiterungsbau am Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz erwies sich als problematisch. Zwar freuten sich alle Beteiligten über das sonnige Wetter, beim Spatenstich aber versagten die Vertreter des Kuratoriums, der Stadt, des Krankenhauses und die Architekten: Der Boden war einfach zu hart.

Dennoch herrschte große Freude vor: Bürgermeister Peter Jansen sprach von einer Traditionsveranstaltung am Krankenhaus und spielte auf die rege Bautätigkeit insgesamt an. Die Notwendigkeit von Baumaßnahmen wertete er als ein positives Zeichen dafür, dass das Erkelenzer Krankenhaus große Leistungen und gute Qualität anbiete.

Der jüngste symbolische Spatenstich wurde vollzogen auch für die Erweiterung der Urologie und der Palliativstation. Nachdem die Bezirksregierung in Köln den Bau einer neurologischen Fachabteilung mit 40 Betten im vergangenen Jahr genehmigt habe, sei umgehend mit der Planungsphase begonnen worden, betonte Verwaltungsdirektor Jann Habbinga. Der E-Flügel des „Immerather Traktes“ werde in der Grundfläche um 18,5 Meter verlängert. Die Verlängerung umfasse den Keller sowie Parterre und 1. Obergeschoss. Somit werde Platz geschaffen für vier weitere Zimmer der Palliativstation und fünf zusätzliche Zimmer für die Urologie.

Das 2. Obergeschoss werde auf der gesamten bestehenden Grundfläche um eine Etage aufgestockt. Dort entstehe die neue neurologische Fachabteilung mit 21 Krankenzimmern und umfangreichen Funktionsräumen. Insgesamt vergrößere sich das Hermann-Josef-Krankenhaus um 2770 Quadratmeter, so der Verwaltungsdirektor. Die Kosten bezifferte er mit acht Millionen Euro. Nach Fertigstellung der Baumaßnahme im Sommer 2016 werde das Krankenhaus dann über 411 Betten verfügen.

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