Koulen-Bild steckt noch immer voller Aktualität

Von: Daniel Gerhards
Letzte Aktualisierung:
11293451.jpg
Ein würdiger Platz: Das Bild „16.30 Uhr“ von Jupp Koulen hängt nun im Rathaus. Das freut Jakob Gerards, Erster Beigeordneter, Bürgermeister Wolfgang Dieder, Michael Koulen und Rainer Florack (v.l.). Foto: Gerhards

Heinsberg. Das Bild des Heinsberger Malers Jupp Koulen hat nun einen würdigen Platz gefunden. Das Werk mit dem Titel „16.30 Uhr“ hängt im Heinsberger Rathaus neben dem Eingang zum Sitzungssaal. Es zeigt den Brand von Heinsberg nach dem Bombenangriff vom 16. November 1944.

Das Bild ist eine Dauerleihgabe von Michael Koulen, der in Jülich lebt. Michael Koulen findet, dass das Bild seines Großonkels zum Nachdenken anregen könne: „Wir leben hier in einer ruhigen Zeit, aber in anderen Gegenden der Welt ist der Krieg Realität.“ Deshalb habe das Werk nichts von seiner Aktualität verloren. Michael Koulen sagt, dass der nun gefundene Platz ein guter Ort für das Bild sei: „Ich freue mich, dass es durch die Hängung wertgeschätzt wird.“

Auch Bürgermeister Wolfgang Dieder würdigt die politische Bedeutung des Bildes. „Es ist ein Zeichen, dass solche Dinge nicht mehr vorkommen dürfen“, sagt er.

Rainer Florack hatte in Sachen Dauerleihgabe des Koulen-Bildes vermittelt. Seine Familie besitzt etwa 30 Gemälde und Skulpturen des Heinsberger Künstlers. „Sein Bekanntheitsgrad war ganz hoch, reich geworden ist er mit der Kunst aber nicht“, sagt Florack. Dafür sei er zufrieden gewesen, sein Leben der Kunst widmen zu können.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert