Kotaska kommt mit seiner Art auf dem Schlemmer-Markt gut an

Von: Daniel Gerhards
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Kein Kotaska ohne Currywurst: Am Stand von Otto Gourmet probiert der TV-Koch und Preisträger der Goldenen Schlemmer-Ente vom Snack der Heinsberger Fleischexperten. Foto: Daniel Gerhards
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Preisträger zum Anfassen: TV-Koch Mario Kotaska mit dem Team des Kasteels Daelenbroeck, das zum Beispiel Burger vom Keramikgrill serviert. Foto: Daniel Gerhards
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Auf das Wohl des Preisträgers angestoßen: Mario Kotaska kostet am Stand der Wein- und Sektmanufaktur Zöller-Lagas einen edlen Tropfen. Foto: Daniel Gerhards
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NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (r.) trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein, was Bürgermeister Manfred Winkens (l.) freut. Foto: Daniel Gerhards
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Küchenprofis unter sich: Mario Kotaska besucht auch den Stand des Partyservices Schneebesen, um dort einmal in die Töpfe zu schauen. Foto: Daniel Gerhards
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Im Interview: Gleich nach der Preisverleihung stellt sich Mario Kotaska den Fragen von Regionalredakteur Dieter Schuhmachers. Foto: Daniel Gerhards
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Mit Liebe zum Detail: Das Team von Sternekoch Rainer Hensen aus Randerath zeigt beim Schlemmer-Markt seine Klasse. Foto: Daniel Gerhards
Koch Schlemmer-Markt
Mit Liebe zum Detail: Das Team von Sternekoch Rainer Hensen aus Randerath zeigt beim Schlemmer-Markt seine Klasse. Foto: Daniel Gerhards
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Asiatische Köstlichkeiten: Die Köche des Partyservices Schneebesen aus Geilenkirchen servieren Sushi. Foto: Daniel Gerhards
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Beliebtes Fotomotiv: Preisträger Kotaska erfüllt jede Menge Autogramm- und Fotowünsche. Foto: Daniel Gerhards
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Sie sorgen für den guten Ton: die Oakcity Jazzband aus dem belgischen Maaseik. Foto: Daniel Gerhards

Wassenberg. Natürlich musste TV-Koch Mario Kotaska auch am Donnerstagabend mal eine Currywurst probieren. Das Gericht, das wohl der Deutschen liebster Imbiss ist, hat Kotaska berühmt gemacht. Bei all den Currywürsten, die Kotaska schon an Autobahnraststätten, Bahnhöfen und Flughäfen verputzt hat, hatte er die Nase irgendwann voll. „Eine Bockwurst mit kaltem Ketchup und Currypulver war der Höhepunkt“, sagte Kotaska.

Also arbeitete er daran, die weltbeste Bratwurst mit der besten Soße zu kreieren. Vielleicht nicht die beste der Welt, aber doch eine sehr gute kostete er auf dem Schlemmer-Markt Rhein-Maas am Stand von Otto Gourmet aus Heinsberg.

Als Kotaska sich den leckeren Happen Wurst schmecken ließ, war der Höhepunkt des Abends schon längst vorbei. Der TV-Koch hatte etwa eine Stunde zuvor die Goldene Schlemmer-Ente bekommen. Mit dem Preis ehrt unsere Zeitung gemeinsam mit den Veranstaltern des Marktes Persönlichkeiten, die sich um die Förderung der Ess- und Trinkkultur verdient gemacht haben.

Mit Mario Kotaska stand diesmal ein besonders lockerer Preisträger im Mittelpunkt. Nicht nur im Interview mit Moderator Dieter Schuhmachers gleich nach der Verleihung der Goldenen Schlemmer-Ente plauderte er munter drauf los. Er nahm sich auch Zeit für jeden Autogramm- und Fotowunsch der Gäste – und war mit jedem seiner Fans gleich per du.

Ganz besonders freute sich Kotaska, dass man ihm beim 25. Schlemmer-Markt, also zum Jubiläum des viertägigen Genuss-Festivals, zum Preisträger gemacht habe. Seit 25 Jahren ist auch der erste Koch des Kreises Heinsberg beim Schlemmer-Markt dabei. Sternekoch Rainer Hensen freute sich zwar über dieses Jubiläum, hätte sich für seine „Silberhochzeit“ mit dem Markt aber doch etwas besseres Wetter gewünscht. „Aber ich finde es klasse, dass trotz des Wetters immer noch Leute hierher kommen“, sagte Hensen.

So wie Hensen hatten auch rund 20 weitere Aussteller ihre Plätze in den Zelten auf dem Wassenberger Roßtorplatz bezogen. „Das ist wie Dschungelkochen. Alles muss angeschleppt, vorbereitet und ausgepackt werden. Das ist schon eine größere Herausforderung, als zu Hause im Restaurant zu kochen“, sagte Hensen.

Bei all der lockeren Plauderei mit seinen Branchenkollegen sprach Preisträger Kotaska dann aber auch noch über Wertschätzung von Lebensmitteln, Nachhaltigkeit und regionale Produkte. „Ich bin sehr ländlich in Nordhessen aufgewachsen. Wir hatten damals noch Nebenerwerbslandwirtschaft. Da musste man mit anpacken. Ich habe das Glück, dass ich von Anfang an wusste: Wenn bei uns zum Festtag ein Gans auf dem Tisch steht, ist die vorher bei uns über die Wiese gelaufen“, sagt er. Das präge und schaffe einen Bezug zu Qualität und Frische von Fleisch und Gemüse.

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