Kostümsitzung: Humorfeuerwerk mit vielen Klassikern

Von: Helmut Wichlatz
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Seit der ersten Sitzung vor 38 Jahren dabei: der Musikverein Granterath. Foto: Helmut Wichlatz
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Barbara Loss aus Mühlheim hatte als Annerose Bammel nicht viel Gutes über ihre Ehe zu berichten. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz-Granterath. Bei der Kostümsitzung in der Mehrzweckhalle zeigte die Vereinsgemeinschaft wieder einmal, dass man auch mit eigenen Kräften eine rasante Show auf die Beine stellen kann. Seit 38 Jahren lädt die Gemeinschaft der Ortsvereine mit „Helau“ zum Saalkarneval ein.

Seit der ersten Sitzung mit von der Partie ist der Granterather Musikverein, wie Sitzungspräsident Karl Mones bei der Begrüßung betonte. Und mit Musik ging es auch weiter. Genauer mit Nico Leyens, einem Granterather Nachwuchskarnevalisten, der eine Reihe von Stimmungs- und Partyliedern präsentierte. Gleich im Anschluss kam „die schon vergessene alte Bekannte“ Annerose Brammel alias Barbara Loss aus Mühlheim.

Sie spielte die sichere Karte und zog die fiktive Beziehung zu ihrem ebenso fiktiven Ehemann mit Zoten aus dem Ehealltag durch den Kakao, bevor der „Man in Black“ die Bühne enterte: Markus Forg ist zwar kein Granterather, aber trotzdem aus dem dörflichen Karneval an der B 57 nicht mehr wegzudenken. Er hatte tief im Liederschatz der Familie gekramt und Erka-Klassiker wie „Das alte Rathaus“ oder „Dremol maak mött“ aus der Feder von Heinz Forg mitgebracht.

Mitreißender Tanz

Nicht ganz so musikalisch kamen die drei Tenöre Martin Mones, Guido Finken und Andreas Rütten auf ihren mit Rollen versehenen Skischuhen daher. Die brauchten die rot-weißen Funken nicht, um das Publikum mit ihrem Showtanz zu begeistern. Punkten konnten auch die Gerderhahner Showtanzgruppe Innocence mit ihrer Interpretation des Themas Alice im Wunderland. Zwischendurch gab es immer wieder Schunkellieder, bis die auswärtigen Gäste den Weg zur Mehrzweckhalle gefunden hatten. Einmal im Ort, ist es recht einfach, da man sich nun an den neuen beleuchteten Turmuhren der Kirche nebenan orientieren kann.

Das hatte die EKG aus Erkelenz aber nicht nötig, denn die Besuche in „Jranktere“ gehören bei den Blauweißen schon zur Tradition. Und so ließen es sich Prinz Michael I. (Dilkrath) und Prinzessin Ute I. (Mackenstein) nicht nehmen, mit ein paar Möhneleut einen Abstecher in die tollitätenlosen Granterather Helau-Gefilde zu unternehmen.

Christian Willner und Christoph Dompke präsentierten als „Emmi und Herr Willnowsky“ Szenen einer Künstlerehe zwischen einem russischen Konzertpianisten und einer alternden Kammersängerin. Mit Manni „O“ und seiner Stimmungsshow, dem Showtanz der Sweeties und einer Showeinlage von Wohlsein 05 ging die vergnügliche Sitzung gegen Mitternacht dem Ende entgegen, zu dem sich noch einmal zumindest die einheimischen Künstler auf der Bühne versammelten.

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