Kooperation von Stadt und Kirche: „Solide Jugendarbeit“

Von: defi
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Pfarrer Sebastian Walde, Bürgermeister Wolfgang Dieder und Probst Markus Bruns (sitzend v.l.n.r.) unterschreiben die Verträge, die die zukünftige Jugendarbeit in Heinsberg regeln. Foto: defi

Heinsberg. Mit gleich zwei Verträgen brachten die Stadt Heinsberg und ihre beiden Partner, die Evangelische und Katholische Kirche in Heinsberg, die städtische Jugendarbeit für die nächsten Jahre auf den Weg. In Heinsberg wird die 2012 begonnene ökumenische Zusammenarbeit der beiden Kirchen mit der Stadt fortgesetzt.

Zwei Vollzeitangestellte arbeiten dort nicht nur im Jugendcafé LoonyDay als „Stützpunkt“, sondern auch in der mobilen Jugendarbeit. Der Anschlussvertrag für die Jugendarbeit in Heinsberg läuft bis 2021, mit der Option einer fünfjährigen Verlängerung.

In Oberbruch wird die Evangelische Kirchengemeinde aus „organisatorischen Gründen“, so Jugendamtsleiter Bernd Kleinjans, die Jugendarbeit alleine betreiben. Neben dem dortigen Jugendheim Oase werden sich auch in Oberbruch zwei Vollzeitkräfte auf den Weg zu den Jugendlichen machen und sich schwerpunktmäßig der aufsuchenden Jugendarbeit widmen.

Der Vertrag für die Jugendarbeit in Oberbruch läuft bis 2019 und enthält ebenfalls eine Verlängerungsoption von fünf Jahren. Die Stadt übernimmt die Personalkosten und leistet zudem einen Sachkostenzuschuss.

Bürgermeister Wolfgang Dieder sieht nach der Beschlussfassung des Jugendhilfeausschusses der Stadt Heinsberg die Jugendarbeit auf einem guten Weg: „Wir werden eine solide Kinder- und Jugendarbeit weiterführen können.“ Diese Arbeit sei für das Wohl der Kinder von existenzieller Bedeutung. Dieder dankte beiden Kirchen für die bereits geleistete Arbeit. Propst Markus Bruns für die Katholische Kirchengemeinde und Pfarrer Sebastian Walde für die Evangelische Evangelischen Kirchengemeinde leisteten die Vertragsunterschriften.

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