Wassenberg-Steinkirchen - Konzert von Pro Musica und Freunden in Steinkirchen

Konzert von Pro Musica und Freunden in Steinkirchen

Von: utz
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Musikalischer Sommerabend von Pro Musica und Freunden in der Martinuskirche Steinkirchen. Foto: Utz Schäzle

Wassenberg-Steinkirchen. Im Rahmen der Festwoche zum 25-jährigen Bestehen der Sparkassen-Stiftung gab der Kammerchor „Le Colisee“ von Pro Musica aus Erkelenz ein beeindruckendes Konzert in der Martinuskirche in Steinkirchen.

Mit einer Festwoche feiert die Sparkassenstiftung ihr silbernes Jubiläum, das ganz im Zeichen der Begegnung und Völkerverständigung steht. Die gleichen Ziele verfolgt Pro Musica, ein Verein, der seine Kräfte für die Musik als Grundlage für die Begegnung einsetzt.

Wer zusammen musiziert schlägt Brücken, wo Menschen sich begegnen und gemeinsam Freude und Erfolg erleben, herrscht Friede, das ist ein zentraler europäischer Gedanke. Somit ist der Name „Pro Musica“ Programm und so stellt sich der Verein aus Erkelenz auch der Öffentlichkeit vor. Der Konzertort, die Martinuskirche in Steinkirchen ist auch ein Ort der Begegnung und deshalb bestens geeignet, Grenzen zu überwinden, Menschen zusammen zu bringen und somit aktiv die Völkerverständigung zu fördern.

Sakrale Werke

Der Chor unter der Leitung von Josef Paczyna eröffnete das Konzert mit einigen Stücken des englischen Komponisten John Rutter. Dieser Komponist gilt gegenwärtig als einer der bedeutendsten und populärsten Komponisten für Chor und Kirchenmusik. Am Flügel wurden die Sängerinnen und Sänger von Thomas Hansen begleitete.

Sakrale Werke des amerikanischen Komponisten Morten Lauridsen beendeten den ersten Teil des Konzertes. Als „Kernstück“ des Konzertabends stellte der Vorsitzende von Pro Musica, Thomas Kalisch, den Zuhörern dann das Prager Quartett vor. Vorgesehen war eigentlich der Auftritt eines Ensemble aus Breslau, das aber leider wegen anstehender Prüfungen kurzfristig absagen musste. So wurde der Abend mit „leichter Musik“ von einem Trio gestaltet, das eigentlich ein Quartett ist, da es auch da einen krankheitsbedingten Ausfall gab.

Der Unterhaltung hat dies jedenfalls nicht geschadet. Sie boten Melodien im Stile einer „Kaffeehausmusik“, gespielt mit Violine, Gitarre und Kontrabass: leise, unaufdringlich, manchmal auch temperamentvoll, zum Zurücklehnen und Zuhören. Potpourris aus Emmerich Kálmáns „Csardasfürstin“ oder aus Johann Strauß Walzern wurden perfekt „wienerisch“ interpretiert.

Charmant und gefühlvoll wie zu „Stehgeigers Zeiten“ swingten und unterhielten die drei Musiker das begeisterte Publikum. Mit dem Lied „Halleluja“, der israelischen Band „Milk & Honey“, die damit 1979 den Eurovision Song Contest gewann, wurde das Konzert gemeinsam von Chor und Trio beendet. Thomas Kalisch dankte abschließend der Kreissparkasse Heinsberg und der Familie Küppers, die es ermöglichte, dass das Konzert stattfinden konnte.

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